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vorm letztem atemzug...
vorm letztem atemzug vom ganzem herzen zu sagen, "danke,...
creature - 18. Nov, 22:53
Woman @ Work
Cool! ;0) P.S.: Habs schon längst gesehn...
404 - 11. Nov, 13:42
Haha!
(blöd)
Gerd (Gast) - 2. Nov, 13:37
Guckst du Tisching-Projekt,...
Guckst du Tisching-Projekt, aber ohne Hornbach. ;)
SabineD - 2. Nov, 12:27
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404 - 30. Okt, 15:39
..?
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Ingrun (Gast) - 30. Okt, 09:24
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404 - 27. Okt, 11:49
Jetzt versteh ich, woher...
Jetzt versteh ich, woher der Begriff “Blaumaise“...
nömix - 26. Okt, 19:58
jetzt geht's loos
jetzt geht's loos
Reh Volution - 21. Okt, 11:23
Nee.
Nee.
404 - 20. Okt, 13:24
3;9>
3;9>
404 - 6. Okt, 12:41
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DIE LÖSUNG ist, die Legitimation entziehen! Geht...
Michael Brauer (Gast) - 23. Sep, 13:24
oh www
oh www
Reh Volution - 15. Sep, 16:29
404
un ich bün grad in umzuchsschtress deshalb die...
404 - 15. Sep, 14:29
Es kann der Frömmste...
Es kann der Frömmste nicht in Frieden chillen,...
nömix - 30. Aug, 13:53
1&1 - Dreiste AGB
Netterweise hat 1&1 mein Nutzerverhalten analysiert...
Thhaau (Gast) - 29. Aug, 16:53
ach du armer, welche...
ach du armer, welche nöte! kauf die eine laute...
Lo - 28. Aug, 23:47
Bringen sie ...
ihre Steinchen via Meier zum Köhler, vielleicht...
sokrates2005 - 27. Aug, 20:11
Schwarzgeld
Das ist zwar nicht mein Reden, aber Steinkohle wäre...
404 - 27. Aug, 13:37
in zeiten wie diesen...
in zeiten wie diesen ist schwarzgeld von vorteil.
herold - 25. Aug, 22:50

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18
Nov
2009

Grippe im Schwein und in der Wirklichkeit

Schweinegrippe in Deutschland. Die Headline der Schmierenblättle reichen von "Tot mit 15§ (BILD) bis hin zur "Abzocke mit Schnelltests" (Hamburger Morgenpost). Doch niemand beantwortet die Frage: Wohin mit den Leichen? In den Keller etwa?

Ich muss hier dauernd an Filmtitel denken und weiß nicht woher es kommt, dass ich immer an "Hunde, wollt ihr ewig leben" (Schweinegrippe in Stalingrad) oder "Beim Sterben ist jeder der Erste" (Die Schweinegrippe als düstere Parabel über den Hochmut der städtischen Zivilisation).

Wir erhoffen uns Schutz und Rettung von einem Gesundheitssystem, das sich niemand leisten kann, das Ärtze und Arzneimittel-Aktionäre mästet wie ne Schweinerippe. Auch die Korruption im System hat sich wie ein Virus gewandelt und ist selbst unter dem Mirkoskop der PR-Agenturen, ehm, ich meinte natürlich: unter dem Mikroskop der freien Presse ... nicht mehr erkennbar. Angepasst wie ein Teamleiter mit Zeitvertrag kommt der Medizinbetrieb daher und spricht mit kreidiger, doch tausendfacher Stimme. Wem glauben? Und was?

Foto Marco BernardiniImmer älter werden wir. Immer älter. Dazu parallel fürchten wir unser Ableben wie der Regisseuer die Zensur. Man lebt eben zweimal. Einmal für den Betrieb, also für die Arbeit (irgendwelche halt, verdammt!) und das zweite Mal für die Medizin. Nur nicht ins Gras beißen, heißt die Divise. Denn wer sirbt, verliert, loosed ab, sterben tun die andern. Und wenn schon, dann möglichst gesund. Und wenn nicht gesund, dann vollgestopft mit dem Segen der Zivilisation, der nur ja nicht in den Fluß geraten darf ...

Mal ehrlich, das brauchen wir weder lange erklären, noch weiter um den heißen Brei herumreden: Der Erde wird es ohne uns viel besser gehen. Viel besser. Allen Tieren, allen Tieren, der ganzen Natur wird es ohne uns Menschen besser gehen. Je weniger wir sind, desto besser für alle anderen LEBEWESEN. Tu was Gutes, beiß ins Gras! Ich muss an "Der Mann der niemals lebte" denken!

Aus diesem Grunde macht es überhaupt nichts aus, wenn ein Virus, ob Schwein oder nicht, 800 Millionen Menschen dahinrafft und ein Vulkanausbruch dreimal so viel. Wozu also die Panik? Sicher, niemand will dran glauben und weigert sich nach Leibeskräften sein von all den Erfolgen und Niederlagen, von den Schmerzen und Hoffnungen aufgeplustertes ICH dem ewigen Nichts anzudienen. Außerdem ist es sehr schmerzlich Angehörige zu verlieren. Das also zu verhindern darf denn ruhig Milliarden kosten! "Sterben für Anfänger".

Ich weiß nicht genau wie es kommt, aber je älter ich werde, desto langweiliger finde ich diese ganze Panik vor Naturkatastrophen, Wirtschaftskollapsen und Epedemien. Bin ich vielleicht schon gegen die Presse immun?

Schau dich doch mal um im Zeitschriftenshop am Bahnhof. Die allermeisten Publikationen sind absolut irrelevant, überflüssig oder auch nur dämlich. Doch man hat das Gefühl, es werden immer mehr Zeitschriften und Zeitungen, auch wenn die Verlage alle Nas lang Titel einstampfen. Es scheint fast so, als wolle Ignoranz und Banalität beständig gefüttert werden ... damit man nicht eines Tages aufwacht und feststellt, man selber ist der tödliche Virus!

Vielleicht liegt es auch daran, dass wir nichts mehr vorhaben, keine wirklichen Abendteuer und Gefahren bestehen müssen, nichts herausforderndes erleben und deshalb ständig auf der Suche nach dem nächsten Kick sind ...

Weil wir offenbar nicht wissen, richtig zu leben, können wir auch nicht wirklich sterben. Und vielleicht ist es auch so, dass wir nicht richtig gesund SEIN können, weil wir nie richtig krank waren. Richtig?

Tja, in meinem Fall kann ich nur sagen: Der Mann der zuviel wusste!

6
Okt
2009

Abgewrackt: SPD - Die gute alte deutsche Sozialdemokratie

Leider gibt es keine Abwrackprämie für ehemalige Volksparteien. Sonst hätten wir die SPD längst zurückgegeben und eine schöne, neue Sozialdemokratie für Deutschland bekommen, die den Schwerpunkt auf SOZIAL in ihrem Namen legt.

Die vorderen Haupt-Genossen in der Berliner SPD-Zentrale zerbrechen sich die Köpfe, warum sie vom Wähler so "abgestraft" wurden, warum sie die Heerscharen des kleines Mannes nicht mobilisiern konnte. Der kleine Mann aber fragt sich, was die da jetzt so lange rätseln. Ein Blick auf den Knarzlerkandidaten Steinmeier genügt - dann weiße Bescheid.

Dieser ganze Prozess ist lächerlich. Machterhalt, der Führungs-Clique der SPD geht es nur noch um Machterhalt - und lange nicht mehr um soziale Politik. Was heißt eigentlich sozial? Die SPD darfste da nicht fragen. Die oberen Genossen haben längst jeglichen Kontakt zum Boden, zur Realität verloren. Realität meint, Lebensumstände, Bedingungen, Sorgen und Nöte im Alltag des kleinen Mannes. Und der kleinen Frau. Keine Chance, die Steinermeiers, Münteferings, Gabriels und Schröders in diesem Land leben in ihrer ganz eigenen Welt.

Sie sind damals angetreten den Staatshaushalt zu sanieren, die Sozialsystem zu reformieren und ... zu sichern. Leicht hatten sie es nicht. Und als dann die "Agenda 2010" wie ein Heilland am Ende des Tunnels aufleuchetete, konnte noch niemand ahnen, was das für die da unten zu bedeuten hatte.

Ein Aufschrei gab es, als die sog. Hartz-IV-Gesetze die alte Sozialhilfe ersetzte und das Arbeitslosengeld II nun von einer Firma mit einem schönklingenden Briefkastennamen verwaltet wurde: Das TEAM ARBEIT der Arbeitsgemeinschaft SGB II Job-Center! Ein kaltes Grausen erschütterte die Republik als man sah, wen man da nun alles in den ersten Arbeitsmarkt zurückdrängen sollte und wen man da so lange (übrigens auch unter Schwarz/Gelb) durchgefüttert hatte: Das Prekariat.

Der Begriff und das Erstaunen über die schiere Masse der armen (Unterschicht) arbeitslosen Menschen (Sozialschmarotzer) verriet über die verantwortlichen Reform mehr, als über die "Sozial-Schwachen": Die hatten gar keine Ahnung wie das Leben ihrer Klientel überhaupt aussah.

Die Arbeitslosenzahlen explodierten nach der Reform. Natürlich auch, weil mehr erfasst wurden. Man stampfte diese Zahlen aber schnell zusammen, verschob die Statistiken und log sich selbst in die Tasche und dem Volk was vor. Denn jeder 1-Euro-Jobber (eine weiter Farce der Hartz-VI-Gesetze) flog aus der Arbeitslosenstatistik; jeder Umschüler, jeder Fortzubildende; jeder Kranke und jeder Untaugliche. Und dann ging es ja auch bergauf mit der Weltwirtschaft und die zuvor ergriffenden Maßnahmen der Entlastung der Arbeitgeber griffen - die Arbeitslosenzahlen gingen zurück.

Das war und ist das Argument der SPD, warum die "Agenda 2010" ein Erfolg war, nicht aufgegeben werden dürfe und höchsten etwas weiterentwickelt werden soll.

Die Lebenszusammenhänge ihrer Wähler, der einfachen, der ganz normalen Menschen in diesem Land haben sie dabei völlig aus den Augen verloren. Und das soll sozial sein? Dies war jedenfalls nicht mehr die SPD, die man gewählt hatte (ich selbst übrigens nicht).

Wenn du ALG II beziehst, können sie dich dazu verdonnern, dich auf jeden blöden Scheiß-Job zu bewerben, sie können von dir verlangen, dass du jede Woche 20, 40, 60 Bewerbungen schreibst, die du dem Amt gegenüber nachzuweisen hast. Ansonsten drohen schmerzhafte Kürzungen der ohnehin knappen Hartz-IV-Kohle.

Denn die SPD sagt mit ihrer Agenda 2010: Du bist schuld, dass du arbeitslos bist, bewirbt dich gefälligst und such einen neuen Job - sonst zahlen wir nicht mehr für Deine Faulheit.

Sie verstecken dies hinter der scheinheiligen Formel: Fordern und Fördern.

Sie schicken Dich in 1-Euro-Jobs und wollen dich weiterqualifizieren. Das Niveau dieser Qualifizierungen spielt keine Rolle. Das Geld ist ja da, kommt aus der EU und muss verbraucht werden für Fort- und Weiterbildungen, für eine Reintegration der Menschen in den ersten Arbeitsmarkt.

Dubiose Weiterbildungsfirmen haben sich durch dieses Geld - Millionen und Aber-Millionen Euro - gebildet, die das nun abgreifen; "private" Arbeitsvermittlungsbüros, die Angestellte auf Niedriglohn-Niveau mit Zeitverträgen beschäftigen, sollen die Menschen zurück in Arbeit bringen. Zur Not wird sogar mit Gewalt deine Ausbildung zum Heilpraktiker aus dem Topf bezahlt, nur dass das Geld genutzt wird. Die Maßhamen werden ja nie unabhängig geprüft - von wem auch? Der SPD-Spitze, die ihren Arsch immer im Trockenen hält?

Der einzelne Vermittler kann im Prinzip machen, was er will, nicht umsonst laufen massenweise Prozesse vor den Sozialgerichten im Zusammenhang mit Hartz-IV auf. Es ist ein solch unglaublicher Skandal, ein solch Geld verbrennender, haaresträubener Mist, den man eigentlich jedem Sozi links und rechts um die Ohren hauen sollte.

Aber die Totschlagargumente zählen immer noch. Sozialstaatsreformen. Wer soll das bezahlen? Das sinnlos verbrannte Hartz-IV-Förder-Geld? Davon spricht man nicht ...

Sozialversicherungspflichtige Arbeit ist in dieser Gesellschaft nicht genügend da, das weiß heute jedes Kind. Nur die ARGE nicht, die SPD nicht und die Agenda 2010 nicht! Es ist eine Geldverschwendung nie gekannten Ausmaßes und eine Augenwischerei, die seinesgleichen sucht!

Sozial nennt das bis zum Schluß, bis zur heutigen Stunde die SPD. Sie kann oder will es nicht kapieren. Sie ist kaputt, ohne Rückkanal zur Realität, ohne Kontakt zu den Menschen. Sie ist absolut unglaubwürdig - und will es nicht begreifen!

Die Menschen werden bestraft dafür, dass sie keine Arbeit haben. Ganze 11 Jahre war die SPD - die SOZIALdemokratische Partei Deutschlands - in Regierungsverantwortung und die Armen sind mehr geworden. Es hat sich sehr deutlich eine 3-Klassen-Gesellschaft gebildet (Reiche, Arbeithabende und Hartz-IV-Empfänger) und eine 2-Klassen-Medizin. Was bitte ist daran sozial oder sozialdemokratisch? Es gibt mehr Billigjobs, von denen man nicht leben kann, als je zuvor. Es gibt mehr üble Scheißjobs seit die SPD an der Regierung ist. Wie kann das sein?

Die SPD - übrigens zusammen mit den GRÜNEN - hat die Schleusen für die Hedge-Fonds und dubiose Spekulationen für Deutschland erst geöffnet.

Zuerst hieß es, man müsse mehr arbeiten. Dann war die Arbeit zu teuer. Dann solle man mehr Eigenverantwortung an den Tag legen. Dann wurden Einschnitte angekündigt und Opfer verlangt. Dann sah es so aus, als würde es helfen. Dann kam die Finanzkrise - und alles war beinahe für die Katz. Wieder muss der Staat und mit ihm die kleinen Leute den Mist bezahlen, den Leute zu verantworten haben, die es stets gewußt haben, wie man gut und satt lebt in diesem Land. Was ist daran sozial?

Wenn der kleine Mann am Ende alles bezahlen muss und es immer noch (Spekulations-) Gewinne, Bonuszahlungen, Reichtum, Posten, Pensionen, Ausschüttungen und Sicherheiten für eine kleine Fettschicht auf der Hechtsuppe gibt - was daran ist sozial oder sozialdemokratisch?

Nun ist die SPD nicht für jeden Scheiß in diesem Land verantwortlich. Beileibe nicht. Aber sie darf auch nicht so tun, als wäre sie der einzige Garant für soziale Gerechtigkeit, die sie 11 Jahre lang z.B. mit der "Agenda 2010", der Wirtschaftspolitik und der Steuergesetzgebung übel unterlaufen hat.

Es heißt dann immer: Wer soll das bezahlen? Wer soll das bezahlen? Wenn aber die hochgebildeten Bank-Eliten den ganzen Laden in den Karren fahren, wird diese Frage nicht gestellt. Dann wird halt bezahlt. Wie unglaubwürdig diese Argumentation ist, können die von ihren Wurzlen abgekoppelten Machteliten nicht mehr nachvollziehen.

Die SPD kann nicht verstehen, dass es Arbeitslose gibt und in diesem Wirtschaftssystem auch immer geben wird. Sie versteht nicht, dass es hier auch immer Leute gibt, die nicht arbeiten können oder wollen. Und bestraft diese Menschen.

Die meisten Menschen wollen arbeiten, wollen sich fortbilden und sind auch bereit Opfer zu bringen. Aber es muss SINNVOLL sein und nicht unter Zwang ... und es muss sichtbar sein, dass die Leute, die durch Gier und hemmungslose Spekulationen Firmen, Traditiuonen und Existenzen Ruinieren nicht einfach so davon kommen, sondern PERSÖNLICH für den Volkswirtschaftlichen Schaden zur Verantwortung gezogen werden.

Das wäre z. B. sozial. HART-IV und die Zwangskürzungen SOFORT zu stoppen wäre SOZIAL. Und solange die SPD das nicht begreift, ist sie unglaubwürdig und nicht wählbar.

Hartz IV - Sanktionen abschaffen: Petition unterzeichen:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=6785

15
Sep
2009

4
Aug
2009

Steinmeiers Vollbeschäftigung

Das Ziel ist klar: Kanzler werden. Der Weg dahin ist Vollbeschäftigung. Wie aber kommt das SPD-Wahlkampf-Team auf diesen genialen Deutschland-Plan, der Frank-Walter Vollmeier die Kanzlerschaft und dem Volke viel, viel, viel, sehr viel Arbeit bescheren soll?

Frank-Walter VollmeierMan sitzt im Businessdress über den roten Strumpfhosen im blitzeblanken Konferenzsaal und stormt den Brain. Denn heutzutage weiß man: Politik, Zukunft und Gesellschaft ist alles eine Frage des Marketings, des schönen Scheins, des lautmalerischen Bananenhökers, der Marktschreierei und des Orakelns.

Also wird aufgefahren, was im Marketing Rang und Haare hat. So kommt es, dass irgend jemand vorschlägt, etwas zu machen, was in die Zeit passt, in die Zeit der Social Communitys, der Schwarmintelligenz und des Mitmach-Webs. "Wir regen einfach zur Diskussion an!" "Gute Idee, wir wagen einfach eine provokante Behauptung!" "Wir rufen einen Ideen-Wettbewerb, einen Ideenwettstreit aus!"

"Leute, nur nicht zu viel rudern, das wird für uns ja bis zum 27. September 2009 eine Vollbeschäftigung ..."

So kam das.

Das Timing war perfekt. Schreiber kam aus Kanada in Handschellen nach Deutschland und es fiel wieder das Wort von der CDU-Spendenaffaire, die damals die Merkel nach oben spülte. Am nächsten Tag stellt man sich hin und spielt einen Politiker, der Visionen hat, einen Politiker einer Partei, die modern ist und die Menschen versteht ... Perfektes Timing!

Die klugen Männer in der alten Arbeiterpartei, die keine Arbeiter mehr kennt, weil die Funktionäre nur Büroarbeit kennen, wissen, dass es keine Vollbeschäftigung geben wird ... und nie wirklich gegeben hat.

Sie wissen, dass nicht alle gerne arbeiten und mancher weder arbeiten will, noch kann. Sie kennen sich doch aus unter den Menschen! Sie wissen, dass sehr viele Jobs echte Scheißjobs, miese, beschissene Scheiß-Jobs sind, von denen man teilweise nicht mal leben kann. Jobs, die Mutter und Vater kaputt machen, was sich auf die Kinder auswirkt, die dann wieder in irgendeiner Scheiß-Statistik oder irgendeiner Scheiß-Reality-TV-Sendung auftauchen. Und ich dachte immer, dass er der SPD um die Lebensqualität der arbeitenden Bevölkerng geht und nicht um Arbeit um jeden Preis und gegen die natürlichen Ressourcen ....

Das wissen sie alles und dennoch haben sie die Idee der "Vollbeschäftigung" noch nicht aus ihren Köpfen gestrichen. Weil sie glauben, das Volk brauche Schlagworte, Märchen und "Visionen".

Frank-Walter VollmeierSie wissen auch, dass sie gar keine Visionen haben, sondern von der Vergangenheit zehren. Sie wissen, dass Frank-Walter kein Visionär ist, sondern ein Beamter.

Visionen, das hieße ja ein neues (altes) Menschenbild zu entwickeln, eine Zukunft, die Leben heißt und nicht Arbeit, ein tiefes Verständnis des Menschen, seiner Hoffungen und eine konsequente Umsetzung von nachhaltigen Wertvorstellungen.

Es hieße beispielsweise, persönlichen Reichtum im Sinne des Ganzen einzuschränken und zu regulieren, es hieße, eine Arbeitswelt zu schaffen, in der Solidarität und Menschlichkeit und nicht Verwertung und Nützlichkeit die Richtung weisen. Es hieße, die Qualität des Führungspersonals zu erhöhen, nicht nur kognitive Intelligenzen zu fördern, sondern ganz massiv auch emotionale und soziale ...

Eine Vision um die Qualität von Arbeit, den Wert von Menschen mit und ohne Arbeit, Arbeit wozu und wie, statt immer nur was und wieviel. Was passiert z. B. zukünftig mit der 41,7-Stunden-Woche, die die SPD uns eingebrockt hat? Wie sieht eine kinderfreundliche Gesellschaft in Bezug auf Arbeit aus? DAS wären Visionen!

Aber nein, man biedert sich im schröderschen Sinne der Industrie an. So glaubt man, Wählerstimmen zu bekommen.

Es wird immer viele Menschen ohne Arbeit geben und das ist in Ordnung. Es geht darum, dass auch diese ein Auskommen haben und Perspektiven (die nicht zwangsläufig mit Arbeit, wie wir sie kennen, zu tun haben müssen).

Die Hochleistungs-Industrie ist in dieser Form am Ende. Weil sie nicht nur Wohlstand sichert, sondern weil sie Umwelt, Menschen und Tiere zerstört. Wir sind unserer eigenen und überhaupt der Natur
so weit entfremdet, wie es absurder nicht sein könnte. Merkt man das als moderner (Karriere-)Mensch nicht mehr? Aber gut, für Pessimismus ist es zu spät.

Obwohl sie das also alles wissen, wollen sie uns einfach weiter verarschen, wie Werbung uns eben sehr oft übel verarscht. Sie wollen offenbar, dass Merkel bleibt und es wird ihre Schuld sein. Sie haben die Wahl verloren, ganz sicher verloren, wollen aber etwas anderes glauben.

Am besten kann der SPD-Kanzlerkandidat denn auch Sprechblasen, Floskeln, Sprüche, Plattitüden und Binsenweisheiten. Darin steht er der Merkel in nichts nach, aber es ist dennoch kaum zu ertragen. WIRKLICH schlimm. Ernsthaft: wer hält eine solche Rede ohne Schmerzen aus?

10
Jun
2009

Rudi Assauers Orgien

Assauer prügelt Simone


Rudi Assauer, letzter Leberheld einer der schlechtesten Bierwerbungs-Fernsehspots überhaupt (Bruce Willis mit Korsakow-Syndrom), verprügelt auf der schlechtesten Insel Deutschlands (denn da trifft man sie alle!), seine Ex, die höchst durchschnittliche (und schlechteste Tatort-Kommissarin ever) und nach eignener Karriere strebende Schauspielerin ("Jodel-Diplom, da hat man was eigenes!") Simone Thomalla.

Ich kann es nicht belegen, aber für mich gilt als sicher, dass jeder Kerl, der gegenüber seiner Frau handgreiflich wird, etwas mit Bier am Hut hat. Für mich als vermeintliche Zielgruppe der Werbebotschaft "Hatte ich?" bedeutet das, dass VELTINS-Bier dämlich im Schädel macht und nicht nur Gehirnzellen und Nervenbahnen zerstört, sondern auch Ansehen, Beziehungen und Werbeverträge.

Ach, nee, Werbevertrag nicht. Passt irgendwie zum Image alles. Hauptsache Fußball und Drogen!

Prost Mahlzeit!
Scheiß BILD.

8
Mai
2009

HSV : Werder Bremen und die europäischen Halbfinals

Das soll Fußball gewesen sein? Gestern und vorgestern? Nein. Es war keine gute Woche für den Fußball, dem König des Sports und der Unterhaltung.

Gut unterhalten wurden wir in dieser Woche allemal. Darin ist unser geliebter Fußball sehr verlässlich, nie wird es langweilig in diesem Betrieb. Aber die Ergebniss des UEFA-Cup-Halbfinals und des Champions League-Halbfinals hatten in dieser Woche recht wenig mit Fußball zu tun.

Ebensowenig wie die skandalöse wie kleinmütige Krämerseelen-Entscheidung des FC Bayern, sich nun doch, kurz vor Abschluß der Saison, von Jürgen Klinsmann zu trennen. Diese Kleingeister! Beide wurden beschädigt, Klinsi und der FC Hollywood. Am unterträglichsten dabei ist Karl-Heinz Rummenigge ...

Am Mittwoch nun wurde Chelsea durch skandalöse Fehlentscheidungen eines unfähigen Schiedsrichters um den verdienten Sieg gebracht und damit um den Einzug ins Finale der Champions League. Zwei, drei klare Elfmeter wurde nicht gegeben, Freistöße nicht oder flasch entschieden, es war zum Haareraufen. Man war geneigt zu glauben, der Schiedsrichter Tom Henning Övrebö aus Norwegen war gekauft. Ganz bitter für die lange als Sieger aussehende Londoner Elf.

Und gestern in Hamburg eine ebenso unglaubliche Szene: Ein weißer Gegenstand, von einem Arschloch-Fan, einem Vollpfosten auf den Platz geworfen, entschied das Spiel gestern für die zugegeben gute Bremer Mannschaft. Allerdings wollen wir von dem nichtgegebenen Elfmeter für den Hamburger SV in der 78. Minuten gar nicht erst reden.

Wie ein Kommentar meint, erzielt weißes Papier keine Tore. Aber aus der Folge eines durch dieses weißen Papiers versprungenen Balls entseht eine Ecke, die zum Tor führt. Wäre das Dings nicht da gewesen - was den Regeln entsprochen hätte - wäre das Tor nicht gefallen.

Denn das kann doch nicht sein: Das solche wichtigen, dramatischen und millionenschwere Fußball-Entscheidungen von etwas abhängen, das nichts mit dem Sport zu tun und auch nichts auf einem Fußballplatz zu suchen hat!

So ist Fußball nicht gedacht. Ich bin enttäuscht.

30
Apr
2009

1. Mai - Bhutan lässt grüßen

Frau in BhutanFür bildungsferne Schichten ist Bhutan auf dem Campingplatz teurer geworden und der 1. Mai eine Gelegenheit, sich zwei Tage lang ein paar Herrengedecke in die Plautze zu arbeiten. Der Rest schläft aus oder winkt Parolen in den Ausflugshimmel. Das ferne Bhutan im Himmalaya hat aber eine ganz andere Botschaft zum Tag der Arbeit.

Denn: Bhutan hat eine Staatsphilosophie, die diesen Namen auch verdient. Haben wir eine Staatsphilosophie? Vielleicht im Ansatz, Stichwort "Soziale Marktwirtschaft". Bhutan spricht jedenfalls nicht vom Bruttosozialprodukt, sondern vom Bruttonationalglück! Jedenfalls fehlt uns eine Philosophie, eine Therorie und damit ein Ziel, wohin die Reise unseres Staats gehen soll - was der ganze Wahnsinn eigentlich soll.

Bei uns ist irgendwie alles mit Wirtschaft, Ökonomie, mit Geld und viel Arbeit, Überstunden und Konsum, mit Arbeitslosigkeit, Konjunktur und die Sorge darum, mit immer neuen Krisen verknüpft. Ist es nicht die Finanzkrise und die drohende Rezession, dann sind es Seuchen, Viren, Kriege oder Preise.

Mann in BhutanIm Grunde genommen ist hier mental alles Scheiße, aber die menschliche Natur kann damit nichts anfangen. Sie ist grundsätzlich hoffnungsfroh und kreativ. Die Glücksforscher wissen es schon lange: Nicht materieller Reichtum macht die Menschen happy (Deutschland ist seit langem eines der reichsten Länder dieser Erde), sondern ganz andere Dinge.

Wir zitieren Bhutans oberen Glücksvermesser, der glaubt, dass man dem Unglück mit guter Politik (!) und klaren Werten (!) entgegensteuern kann:

"Wir messen den emotionalen Querschnitt der ganzen Nation. Damit wollen wir herausfiltern, was die Emotionen der Leute negativ beeinflußt.

Durch die weltweite Finanzkrise kühlt sich die Wirtschaft überall ab. In gewisser Weise ist es doch das, was wir brauchen: Die Gelegenheit langsamer zu werden und die Produktion umzustellen auf mehr Freundlichkeit, auch Umweltfreundlichkeit und damit mehr Glück für die ganze Menscheit.

Hören wir doch auf mit dem ewigen Vergleichen und Messen an anderen. Hier in Bhutan leben viele Dörfer noch am Existenzminimum. Glück und Schicksal sind nicht mit Geld verknüft, sondern noch direkt mit Butter und Brot, Vieh und Ernte. Und mit menschlichen Kontakten - die garantieren Glück.

Ich dachte, die Krise bringt ein Umdenken auf höchstem Niveau, auf Regierungsebene in Amerika, Europa, Japan. Aber stattdessen reden wir über Stimulus, noch mehr Geld für dieselbe kranke Art Wachstum und nichts ändert sich ..."

Unseren Pfad zur Entwicklung von Wirtschaft und SELBST sollen wir ändern, meint dieser fremde Glückswächter.

Happy in BhutanUnd jeder, jeder Einzelne hier weiß, dass er recht hat. Und DAS ist das Fatale!

Dann geistert durch unsere sensationsgeilen Medien, deren leider vereinzelte Verluste in dieser Krise niemanden dauern sollte, die Angst der Abgesicherten (z. B. der Politiker) von "sozialen Unruhen". Dabei wären die vielleicht ein Heilmittel: Seinem Unmut und frust Luft machen und ernsthafte, nachhaltige Veränderungen, vielleicht gar eine konsequent menschen- und endlich eine umsetzungsfähige familienfreundliche Staatsphilosophie einfordern.

Nun, wer an dieser Stelle eher auf abstrakte, selbstreferenzielle Hirnwichserei steht, dem sei das Zeug von Matthias Matussek auf SPIEGEL Online zur Last gelegt: Der neue Mensch. Man kann nur hoffen, dass der Spätkapitalismus nicht zu lange braucht um hinzuscheiden, denn eine "Zivilisation" die derartige Ergüsse eines neuen Menschen hervorbringen kann, ist ja kaum zu ertragen!

Übrigens: Gesehen in einem Fernsehbeitrag des sehr, sehr guten Auslandjournals im ZDF. Die Fotos im Beitrag stammen von Flickr und sind unter der CC-Lizenz 2.0 und sind von Steve Evans, USA und Radio Nederland Wereldomroep.

9
Apr
2009

Kompetenzfeld Wundersam

Durchgedreht und schief gewickelt - Die Bedeutung des guten alten deutschen Wortes "wundersam" besitzt eine gewisse Spannkraft: grotesk, abenteuerlich, fantastisch, unwahrscheinlich, skurril, eingebildet, gespenstig, weltfremd, unheimlich, extravagant. Einige Mensch sind jedoch mehr als andere mit diesen Adjektiven gesegnet.

Zuletzt stolperte ich online über folgendes Machwerk: Das Elefanten Syndrom - Wie Sie Ihre Gesundheit vor der weltweiten Vitalstoffkrise schützen

Muss man erst einmal drauf kommen: Vitalstoffkrise! "Sie sind noch geschockt von den Auswüchsen der Finanzkrise? Halten Sie sich fest – die nächste Krise hockt nämlich schon in den Starlöchern. Experten wissen dies seit Jahren. Aber ihre Warnungen versickern. So wie die vor dem Geld-GAU versickert sind. Noch hört niemand genau hin, vielleicht weil die Botschaft so ungeheuer unglaublich klingt. Doch der Knall der nächsten Blase wird wieder ein großes Erwachen bringen... Die weltweite Vitalstoffkrise rückt näher."

Dass die Leute immer Älter werden, immer gesünder Älter werden, bestätigt als Ausnahme wahrscheinlich die Regel. Dass die Menschen nach dem Krieg Dreck gefressen hatten und auch davon noch zu wenig, dass sie später über das Fett hergefallen sind wie damals über Polen ... und trotzdem und ganz locker 83 Jahre alt wurden - damit verkauft man kein Buch, hömma!

Und wer mag nun diesen unseriösen, halbgaren Vitalstoff-Unsinn lesen? Paranoide Esoterikerinnen? Ökolesben? Renter kurz vorm Schlaganfall? Wir werden es vermutlich nie erfahren. Auch nicht, wer so etwas schreibt und wann der aus der Anstalt entlassen wurde.

Wenden wir uns einen anderen Fall zu. Ein armer Irrer hat hier in meinem Blog für den Dalai Lama gesprochen. Seine Heiligkeit kann sich natürlich nicht wehren, aber ich habe sein Lachen noch im Ohr ...

Der Kommentator meint es offenbar ernst, wenn er schreibt, dass man die Klimakatastrophe wegbeten könne. Genauso wie man den Nahen Osten mit Reiki geheilt hat und ein malignes Melanom wegmedieren kann. Überhaupt kann man jede Veränderung, alles Unangenehme wegspiritualisieren. Nur die Verrückten dieser Welt nicht - so harmlos sie auch sind. Denn sie sind natürlich keine grausamen Despoten, obwohl sie in ihren Verdrehungen einige Ähnlichkeiten aufweisen. Am Ende aber wollen sie bloß Geld verdienen, ihre Bücher, Seminare, ihren "geistigen" Schnickschnack an den Dussel bringen, damit sie in Thailand Urlaub machen können!

Den Höhepunkt der Verquerungen aber las ich letzte Woche im Trendbüro. Dort wird eine Veranstaltung feilgeboten, die sich "Deutscher Trendtag - Sozialer Reichtum: Wer teilt, gewinnt" nennt und in meinem geliebten Hamburg stattfinden. Nur leider kostet der Schlamassel locker € 1000,- Eintritt! "Yes, we can euch the geld aus the nase ziehn!"

Die PR-Strategen und Werbetexter haben sich an dem Motto des "sozialen Reichtums" offenbar berauscht und sind zu folgendem Text gekommen: "Nach der Versöhnung von Ökonomie und Ökologie am Ende des 20. Jahrhunderts geht es jetzt um die Versöhnung von Profitmotiv und sozialer Verantwortung."

Dass es Unternehmer und Unternehmen gibt - und schon immer gegeben hat - die Profitmotiv und ihre soziale Verantwortung hingekriegt und ernstgenommen haben, ist offenbar Schnee von gestern. Man schaut ja in die andere Richtung - in die Zukunft. Und zwar gebannt von dem, an dem man nicht Teil hat, das man nicht versteht ... als spießiger Webeinsnuller!

Der Blick in die Zukunft durch die Kristallkugel verzerrt jedoch leider auch die rückwärtige Schau. Denn die "Versöhnung von Ökonomie und Ökologie" am Ende des letzten Jahrtausends ist ja wohl ein zynischer, dämlicher und ungeheuer schlechter Scherz.

Ich möchte mich lieber nicht weiter über besagten Text auslassen. Denn sooo deutlich ist es ja nicht, dass hier mal wieder die Social Networks, das Web 2.0 als Nach-mir-die-Sintflut-Hype, als Geldmachmaschine, die man nur ordentlich beorgeln muss, verstanden wird.

Blicken wir lieber noch mal auf die sinn- und sachverwandten Wörter zu dem Begriff VERRÜCKT:

http://synonyme.woxikon.de/synonyme/verrückt.php

Übrigens: Mit jedem gelebten Tag wird deutlicher, was man alles NICHT braucht, um sich gesund, glücklich und lebendig zu fühlen.

26
Mrz
2009

Werbewürstchen

Ich brauch mal eben was zu lachen:

11
Mrz
2009

#Winnenden

Meine Familie mütterlicherseits kommt übrigens aus Winnenden. Eine Tragödie, die dort heute geschehen ist. Warum aber ziehen wir uns das alles rein?

Die wenigsten von uns sind von den Folgen des Amoklaufes mittel- oder unmittelbar betroffen - und doch beherrscht das Drama die Nachrichten und News-Portale. Selbst Twitter.

Eine haltlose Sensationsgier erfasst die Leute. Sie wollen Drama, Blut, Tote und Schicksal. FOCUS und N42 hatten recht schnell Fotostrecken online, um die Gaffer zu befriedigen - den Blutdurst.

Anteilnehmen mit den betroffenden Familien ist etwas anders, als diesen Meldungen begierig zu folgen. Warum wird das verwechselt? Warum gelingt es den Medien, sich genau dort zwischenzuschalten?

Es ist offenbar ein uralter, genetisch programmierter Instinkt, sich auf diese Horrorszenarien nachgerade zu stürzen. Und es wird viel Geld damit verdient. Doch es ist nicht die Schuld der Medien und Sensationsreporter ... WIR sind es, die das sehen WOLLEN.

Können sich nur leider die wenigsten eingestehen.

Was also würde passieren, wenn wir diese Art Wahnsinn in den Medien ignorieren würden? Weder BILD noch den SPIEGEL kaufen, noch STERN TV zu diesen Themen sehen würden?

Was, wenn BAD NEWS keine Chance mehr hätten einen solch prominenten Platz einzunehmen? Nicht auszumalen, welch kreativen, herzlichen, aufbauenden, menschlichen Möglichkeiten enstehen würden ...

Doch wir WOLLEN uns empören, WOLLEN mittrauern, mitfühlen (nur nicht so gern mit unseren dämlichen Nachbarn ...), WOLLEN unterhalten werden mit Schicksal, Mord und Totschlag. Je realistischer und je näher dran das Ganze, desto besser.

Ich habe für diese niederen, reflexhaften Instinkte nichts mehr übrig. Dachte, wir seien aufgeklärt ... er ...

Ich ertrage diesen Wahnsinn jedenfalls nicht.

Dass die Helfer, die Angehörigen der Opfer sich unserer Solidarität und unseres Mitgefühls sicher sein können, ist natürlich selbstverständlich.

Es wird bald wieder vergessen sein.

Jazz mein Deutsch

Hu

Sommer in Hamburg

Jazz mein Deutsch (Es hat gerade erst begonnen)

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