re-publica 08: Geld verdienen mit Blogs - reloaded
Unten liste ich ein paar Blogbeiträge zu diesem Panel auf. Zum Mitreden der Link (ich kann in diesem Scheiß-Editor hier den String "stg[content_id]=" in der URL nicht benutzen und damit nicht verlinken) zum Live-Video-Mitschnitt "Geld verdienen mit Blogs - reloaded" - zum Kopieren:
Also: Ich möchte an dieser Stelle nicht so sehr auf das Forum eingehen, sondern eher darauf, was ich mir herausgezogen habe. Es scheint ja für viele eine Thema zu sein, das Geldverdienen mit Blogs. Allein das wie, ist das Problem. An diesem Tag sind wir einer Antwort sehr viel näher gekommen.
Das lag an der Auskunftsfreude von Deutschlands Top-Blogger Don Dahlmann, Robert Basic (basicthinking), Sascha Lobo ("Wie nennen es Arbeit") von adical, dem Blogwerbe-Netzwerk (Ad-Banner) und Remo Uherek von Trigami, dem Blog-Vermarkter schlechthin.
Die wichtigste Erkenntnis, die nicht wirklich neu ist und die wir alle schon ahnten: Google-Adsense, sowie Banner-Werbung und ähnliches auf dem Blog lohnen sich nicht. Die Einnahmen daraus sind verschwindend gering. Können wir also ganz schnell vergessen.
Wenn man sich die eigenen Blog-Statistiken mal genauer anschaut, wird das deutlicher: Beispielsweise die sogenannte "Absprungrate", die durchschnittliche Besuchszeit und die exakte Betrachtung, was genau der Blog-Besucher sich angesehen hat.
Man erfährt recht schnell eine gnadenlose Ernüchterung. Und dies gilt auch für gutbesuchte Blogs mit zahlreichen Kommentaren. Ungefähr ein Fünftel der Besucherzahlen kann man sowieso abziehen (was dann übrig bleibt, sind die "absolut eindeutigen Besucher"). Die Wenigsten lesen den Krams auf dem Blog, Verweildauer bei mir: 00:01:52 h. Die Absprungrate von 81,16 % (die noch recht hoch ist, aber sinken wird), sagt eindeutig, dass der Besucher nur mal kurz schaut und dann wieder weg ist. Sie verweilen oft auf älteren Artikeln, mit denen man einen Nerv getroffen hat. Darauf könnte man aufbauen, wenn man es denn wollte ...
Was aber nun? In die Reichweiten-Sphären eines Robert Basics vorzudringen ist ebenso hoffungslos, wie durch das eigene Blogging Aufträge zu generieren, wie es Don Dahlmann geschieht.
Die Adical-Anzeigen werfen ebenfalls nicht genug ab, obwohl hier und dort schon mal € 400,- für das Jahr ausgezahlt wurden. Nun, auch ein Auftrags-Blogpost von Trigami deckt mit durchschnittlich maximal € 150,- nicht mal den Bruchteil der Wohnungsmiete.
Es sieht also mau aus mit dem Bloggen zum Geldverdienen. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute aber ist, dass man all das vielleicht mixen kann. Oder dass man ein glasklares Thema haben könnte, bei dem sich auch Bannerwerbung mit dem CPC- oder dem CPO-Abrechnungsverfahren lohnen könnten.
Der gute Robert sprach recht eindringlich in die Menge, dass man auf jeden Fall locker € 50,- im Monat zusätzlich mit einem Blog einnehmen kann. Auch bei nur 50 Besuchern. Es käme ganz auf den Inhalt an, wie speziell und relevant er wäre.
Und darauf, ob man einen Sponsoren findet, der das Geld gibt. Man soll aber nicht darauf warten, dass ein Sponsor einen anruft, sondern solle selber aktiv werden, sich ans Telefon setzen und das Geld auftreiben.
Man sollte sich also unbedingt das oben erwähnte Video ansehen oder anhören. Robert Basic hat sehr recht und er hat Mut gemacht. Und das fand ich toll. Es ist also mehr drin, als man vermutet. Wenn man den Arsch hoch kriegt.
- Robert Basic
- Mitgetippt von Oliver Gassner
- auf Medienlese.de
- Peter Hogenkamp auf Blogwerk
- Jens vom Pottblog
- auf Massenpublikum.de
- Readers Edition
- Vip-Raum der NZ
- SEOnauten
- Wissenswerkstatt
- Drumba
- Heise
- Don Dahlmann
Übrigens: Mehr zur Re-Publica im Wiki dort!







Ich meine, wer sich fürs Bloggen, für die Entwicklung des Internets und das
Im letzten Jahr, bei der ersten re-publica war Euphorie das vorherrschende Gefühl - zusammen mit der Haltung: "Hier sind wir! Wir sind hier!" Die deutschsprachige "
Natürlich, viele sind Weltverbesserer, Utopisten, Kreative, auf ihrem Gebiet engagierte Menschen halt. Zu ihnen zähle ich mich auch. Doch in diesen Tagen in Berlin wurde auch deutlich, dass viele "Profis" unterwegs waren. Entweder Menschen, die mit ihrem Unternehmen einen Blog führen, der weder mit Blogging im weitesten Sinne, noch mit spannenden Experimenten im Internet und schon gleich gar nichts mit einer Vision für die Netzgemeinde zu tun hat. Man hängt sich an die kritische Masse, an den Trend und denkt, das ist es, das bringt uns nach vorn.
Auch viele Studenten und angehende Journalisten nutzen diese Veranstaltung um nur ja nichts zu verpassen und endlich mal Durchblick zugewinnen. Ich fürchte, sie werden scheitern ...
Schöne Grüße an alle, die ich getroffen habe, vor allem an 
Man trifft in jeden Fall die üblichen Verdächtigen (vom 


