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Heute schreit man wieder nach dem Staat. Er soll helfen, er soll sparen, er soll alles ordentlich regeln und uns eine schöne Rente zahlen. Früher konnte man seine Zukunft noch in fremder Hände legen und auf bessere Zeiten warten, bis man schwarz geworden war. Heute muss man warten, bis man zu Stein geworden ist (ein sogenannter Steinmeier) und einem der Finanzberaternachwuchs milde lächelnd die Hand tätschelt. Das wird schon werden.
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Fortsetzung folgt
Ende des Jahres 2009 machte die Evolution einen Quantensprung: Auf einer kleinen japanischen Insel entwickelte sich der baule Breitmaulmensch, der mit seinem Kopf ziemlich exakt in jedes Fernsehgerät passte. Dies und die Fähigkeit, Sprechblasen abzusondern, machte ihn zum beliebtesten Politiker am Ende des Wall-Street-Kapitalismus. Allerdings betrat mit seinem Erscheinen auch der Ohrpropf-Mensch die Bühne des Lebens, der dank seltsamer Abspülpungen über den Ohren nicht hören konnte, was der Beitmaulpolitiker von sich gab.
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Die Menschheit wehrte sich Anfang des 21. Jahrunderts verzweifelt gegen das Virus. Sie boten alles auf, was sie hatten, alle großen Verlage, der SPIEGEL, die Merkel - nichts half. Bis die BILD-Zeitung in Deutschland, nach dem alle Wälder gerodet, die Meere entfischt und das letzte Vieh gefressen war, auf die rettenden Idee kam und aus der Not eine Tugend machte. Zuerst wurden diese Wesen, die ab 2019 die Welt bevölkerten, am den Küsten Mallorcas beim Kompressionstrinken gesichtet ...
Photo by Chuck Coker
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Fortsetzung folgt
Dieses Wochenende mit dem verkaufsoffenen Sonntag lassen wir es so richtig krachen. Konjunkturkrise hin oder her, unsere Kauflaune verdirbt so schnell nicht. Es geht ja gar nicht um die großen Anschaffungen, die folgen im nächsten Jahr. Nein, um unsere Wirtschaft, die allgemeinen Finanzen und das Weihnachtsgeld tüchtig anzukurbeln, greifen wir frisch ins Regal und genießen fröhlich und frei den - natürlich globalen - Kreislauf des Geldes.
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Fortsetzung folgt
Nach dem unser Rentenfond schön abgekackt ist und 20% unserer Altersversorgung verbrannt wurden, verzichten wir nun beim Abendessen auf die Sättigungsbeilagen: Es gibt jetzt nur noch Senf, Bratwurst und Hähnchen! Scheibe von abschneiden?
Ich meine, wir können uns ja nicht mal die neueste Blas-Erotik mehr leisten!
Als die globale Wirtschaftskrise kurz vor Weihnachten 2008 ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte, griffen bereits die ersten Sofortmaßnahmen der Großen Koalition. Die natürlich niemand verstand, außer so Wirtschaftsweise und so. Denn eine besagte, dass jede Frau ZWEI Männer ehelichen musste. Harte Sparmaßnahme. Später kam heraus, dass das Kabinett beim Gesetzentwurf die Bundes-Weinreserven angezapft und Gesetzt sowie sich selbst mit 1,8 Promille verabschiedet hatte.
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Übrigens: Am 16.10.2008 um 09.42 Uhr warnte Altbundeskanzler Helmut Schmidt - Hamburger Original und Raucher - laut Manager Magazin die Bevölkerung vor spekulativen Geldanlagen: "Normale Menschen legen ihr Geld nicht in Aktien an"! Außerdem sollten die Bürger mit mehr Zuversicht in die Zukunft blicken. Siehst wohl.
Ich fand es nicht nur praktisch, sondern auch durchaus unterhaltsam, einmal in der Woche eine Putzefrau - früher sagte man: Zugehdame - zu engagieren . Warum Uschi allerdings jedesmal die Hilfskraft anleint und den Schlüssel versteckt, kann ich mir nur damit erklären, dass man mir irgendwie mißtraut. Anlaßlos!
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Übrigens: Ich bin dann mal wech!
Nachdem Uschi ihre Lieblings "Talkshow" Beckmann gesehen hatte, wollte ich mich in Ruhe durchs Nachtprogramm zappen. Aber jedes Mal dasselbe. Ich unterschätze immer, wie sehr der Beckmann und sein blödes Geschwätz meine Uschi antörnt ...
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Damit Bunte-Unterhosen-Man, der sämtliche Unterhosen in Sekunden von sämtlichen Gebrauchsspuren - und natürlich Gerüchen - reinigen kann, noch etwas auf unserer Gartenparty blieb, bat ich meine Cousinen, sich doch ein wenig um den Superhelden zu kümmern.
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Ich hatte mein Portmonai in der Kombüse beim Obst liegen lassen und wusste nicht, wie ich von Klein-Flottbek zum Rübenkamp kommen sollte - ohne Geld. Ich rief also Schaffner-Woman, dass sie mich ohne gültigen Fahrausweis zum Zielort geleitete. Echt nett. Sie hatte Palietten-Woman mit dabei, mit der man herrlich über Fenster-Tuch und Glamour-Fummel fachsimpeln kann. Dank euch, ihr Süßen!
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