HSV : Werder Bremen und die europäischen Halbfinals
Gut unterhalten wurden wir in dieser Woche allemal. Darin ist unser geliebter Fußball sehr verlässlich, nie wird es langweilig in diesem Betrieb. Aber die Ergebniss des UEFA-Cup-Halbfinals und des Champions League-Halbfinals hatten in dieser Woche recht wenig mit Fußball zu tun.
Ebensowenig wie die skandalöse wie kleinmütige Krämerseelen-Entscheidung des FC Bayern, sich nun doch, kurz vor Abschluß der Saison, von Jürgen Klinsmann zu trennen. Diese Kleingeister! Beide wurden beschädigt, Klinsi und der FC Hollywood. Am unterträglichsten dabei ist Karl-Heinz Rummenigge ...
Am Mittwoch nun wurde Chelsea durch skandalöse Fehlentscheidungen eines unfähigen Schiedsrichters um den verdienten Sieg gebracht und damit um den Einzug ins Finale der Champions League. Zwei, drei klare Elfmeter wurde nicht gegeben, Freistöße nicht oder flasch entschieden, es war zum Haareraufen. Man war geneigt zu glauben, der Schiedsrichter Tom Henning Övrebö aus Norwegen war gekauft. Ganz bitter für die lange als Sieger aussehende Londoner Elf.
Und gestern in Hamburg eine ebenso unglaubliche Szene: Ein weißer Gegenstand, von einem Arschloch-Fan, einem Vollpfosten auf den Platz geworfen, entschied das Spiel gestern für die zugegeben gute Bremer Mannschaft. Allerdings wollen wir von dem nichtgegebenen Elfmeter für den Hamburger SV in der 78. Minuten gar nicht erst reden.
Wie ein Kommentar meint, erzielt weißes Papier keine Tore. Aber aus der Folge eines durch dieses weißen Papiers versprungenen Balls entseht eine Ecke, die zum Tor führt. Wäre das Dings nicht da gewesen - was den Regeln entsprochen hätte - wäre das Tor nicht gefallen.
Denn das kann doch nicht sein: Das solche wichtigen, dramatischen und millionenschwere Fußball-Entscheidungen von etwas abhängen, das nichts mit dem Sport zu tun und auch nichts auf einem Fußballplatz zu suchen hat!
So ist Fußball nicht gedacht. Ich bin enttäuscht.










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