Dschungelcamp: Donnergott im Käckel-Camp
Ich mag Giulia nicht. Nicht, weil sie zu schön ist für diese Welt, sondern weil sie tatsächlich auf einem ganz eigenen Planeten lebt. Und ich wusste auch nicht, dass die Schickse auch schon mal Dance-Musik dargeboten hat und Mutter dreier Kinder ist. Wobei offenbar ich es bin, der schief gewickelt scheint, wenn ich denke, dass die Verantwortung für Nachwuchs Neurosen ausheilt und einen gewissen Realitätssinn ...
Pipi Langstrumpfs Papa war es denn auch, der sich im Camp ein Herz nahm und Giulia die Wahrheit über ihre erneute Nominierung für eine Dschungelprüfung vorschlug. War sie doch davon überzeugt, dass ihr Ebenmaß und ihre Alabasterhaut, ihr Liebreiz und ihr unschlagbares Sexapeal die bundesdeutschen Couchpotatoes (Neudeutsch für Stubenhocker) für sie stimmen ließ. "Nein, es muss etwas anderes sein!", reflektierte der bärbeißige Günther. "Es ist wahrscheinlich Antipathie!"
Große Überraschung. Doch Antipathie? Giulia hat versucht uns zu verarschen. Und ihre Camp-Kollegen gleich mit. Es geht um die Sache mit dem Wasser und ihre blühende Wasserneurose. Denn plötzlich ist das kein Problem mehr, geht die Dschungelprüfung flott von der Hose wie ein glittschiger Aal - und es sieht aus wie eine Lüge, ein Psycho-Spiel. Das wollen wir noch mal sehen, so einfach kommt uns die Jodlschnepfe nicht davon!
Da loben wir uns doch die wunderbare Ingrid van Bergen, die rührend durch das Camp schusselt, wie Günther es nannte. Sie verlegt nämlich dauernd alle ihre Sache und findet sie nicht wieder. Ingrid versucht dabei ihre Mitinsassen in die Sachensuche zu verwickeln. Einzig Barbapapa durchschaut das Spielchen und lehnt jede Unterstützung an dieser Stelle ab - Ingrid soll das selber auf die Reihe kriegen. Das ist gelebte Nächstenliebe, das ist die Beste Hilfe, nämlich die zur Selbsthilfe!
Nun, einige Insassen leiden an Verstopfung. Es sind fast nur Frauen betroffen, wie Günther treffend banalisierte: Ingrid, Giulia und ... Lory. Dass Ingrid mit ihren 77 Lenzen gerne mal Stuhlprobleme haben darf, versteht sich. Warum aber die beiden Zuckerschneckchen zu dem ab einem gewissen Zeitpunkt lebensbedrohlichen Scheiß-Phänomen leiden, bleibt spekulativ. Bei Lory vielleicht: Wenn nichts rein kommt, kommt auch nichts raus. Vermutlich ist es Magersucht oder weil sie sich nicht trauen normal menschlich zu sein. In jeden Fall sind davon mehr Frauen betroffen als Männer und ich verstehe das nicht. Denn es kann nicht passieren, wenn man sich normal ernährt, normal trinkt und normal bewegt.
Die Krönung aber diesmal war die stundenlange Debatte über die Schatztruhen-Frage "Wieviele Frauen träumen von Sex mit zwei Parntern"! Das ist ganz einfach, liebe Dschungelcamper: Es sind ALLE!
Übrigens: Ich weiß, dass meine "Ich bin ein Star - holt mich hier raus"-Beiträge viel zu lang für die Blogger-Gemeinde sind. Aber sie haben nicht die Blogger zur Zielgruppe. Wobei ich meine, dass 5 Minuten nicht zu viel sein sollte für ein bisserl Spass.












Trackback URL:
http://checkbox.twoday.net/stories/5440000/modTrackback