Mehr arbeiten und Arbeit und Arbeitsmarktkrise
Und dann gings ja auch Bergauf. Die neuen Agenden rissen die Arbeitslosen mit EU-Fördergelden aus den Arbeitslosen-Statistiken in Millionen 1-Euro-Jobs und alle waren glücklich. Weil die Zahlen so schön aussahen. Wir lieben Zahlen.
Es erschall der Ruf, der Deutsche müsse mehr arbeiten, mehr arbeiten und noch mehr arbeiten. Da die Arbeit zu teuer war, sollte dies durch mehr Arbeit umgangen werden. Und das funktionierte! Selbst die Krankschreibungen waren rückläufig, der arme Ärtzestand schlug schon Alarm, denn er musste weniger arbeiten.
Doch die berüchtigte 35-Stunden-Woche konnte so in vielen Branchen abgewendet werden. Zeitverträge wurden sehr modern und viele Menschen fanden Brot.
Und jetzt das. Es geht trotzdem wieder Bergab mit dem ganzen Schlamassel. Da finde ich, wir sollten noch mehr arbeiten. Fünzig Netto-Stunden die Woche MINDESTENS. Ist doch gelacht. Wir arbeiten die Karre wieder aus dem Dreck. Und statt großzügige Zwei-Jahres-Verträge, sollte es Stunden-Verträge geben. Hire and Feier.
Nein, das kriegen wir mit mehr Arbeit alles geregelt.
Ist doch logisch.
Tipp: Mal im Ausland nach Jobs schauen. Hin und wieder werden beispielsweise am Horn von Afrika lukrative und dynamische Schlauchbootjobs frei. Mal in Deinem XING-Netzwerk danach suchen!










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