Krawalltouristen
In Hamburg kam es zu den schlimmsten Kravallen seit Jahren. Unterkuschelte, unterliebte, unterficke, ja, unterforderte und unterbelichete Kerle lieferten sich finstere Straßenschlachten mit ihren eigenen Schatten. Fröhliche Maifeiereien waren nicht in der Lage, den Mob zurückzudrängen.
Die Frage hängt nebem dem Gestank verbrannten Gummis in der Luft, wer das Neo-Nazispack, die NPD, überhaupt in diesen Rotten in die Stadt gelassen hat. Das provoziert doch nur die kiffende Bevölkerung. Und die will bekanntlich gemütlich chillen, Verschwörung riechen und alle Ungerechtigkeit einem abstrakten Staat in die Schuhe schieben. Die regt man also mit den rechten Pappkameraden auf und dann hat man den Salat.
Es fehlte eigentlich nur noch, dass man die rechten Burschenschaften mit der SS-Bahn nach Barmbek zur Randale fuhr. Statt die in Mecklenburg-Vorpommern auf weiten Wiesen im schönen Deutschen Lande einzuzäunen und mit Psychopharmaka zu bewerfen.
Na ja, was willst da machen. Es wird nichts anderes übrig bleiben, als den 1. in den 0. Mai umzubennen. Genauso wie den Vatertag. Der könnte Tag der Leber heißen oder nein, Tag des Resthirnversaufens. Und Chriti Himmelfahrt spricht eigentlich für sich: Es ist beinahe nicht auszuhalten mit dem menschlichen Wahnsinn, der sich in Erwachsenheit und Männlichkeit zu kleiden sucht.
Die Nachrichtensprecher wahrten Würde und wünschten uns eine schöne gute Nacht.
Unbekannter Dichter nach 1620:
Maykäfer flieg!
Der Vater ist im Krieg,
Die Mutter ist im Pommerland
Und Pommerland ist abgebrannt.
Maykäfer flieg!
Übrigens: Was bin ich froh, in Altona zu leben. In der Regel ist es hier sehr friedlich und wirklich multikulti. In Barmbek magst Du nicht tot übern Zaun hängen und das Schanzenviertel ist Opfer seiner selbst ... und weil immer dasselbe total langweilig.












