China-Proteste: Das Tian'anmen-Massaker
Also lässt sich sagen: Wenn nur tüchtig lange Gras über eine grausame Sache gewachsen ist, ist sie vergeben und vergessen, und man darf so tun, als wäre nie etwas geschehen. Das doch recht kurze Gedächnis des Olympischen Komitees zur Vergabe der Spiele an die Volksrepublik China, spricht entweder für Alzheimer bei den spießigen Sportfunktionären oder aber für einen geschickten Schachzug, das mörderische Regime in Peking der Weltöffentlichkeit auszusetzen, um etwas Bewegung in die hohlen Birnen der Apparatschiks zu bekommen.
Laut Wikipedia kam es im Juni 1989 nicht zu einem Massaker auf dem Tian'anmen-Platz, obwohl es dort schätzungsweise 100 Tote gegeben haben soll. Die meisten Toten - ca. 3000 Menschen - hat es im Rest von Peking gegeben. Im Zuge der Niederschlagung der Proteste hat es mindestens 49 Hinrichtungen gegeben. Das allein sollte klar machen, mit wem wir es bei der Chinesischen Regierung zu tun haben.
Wir sehen verzweifelte Tibeter in den Medien, die um ihre Identität kämpfen, gegen die Auflösung, gegen das Vergessen, gegen Unterdrückung, Repressalien, gegen den kulturellen Völkermord. Deshalb verdienen sie unbedingt unsere Solidarität.
Es geht um das Erinnern und die Bewußtmachung der brutalen Tatsachen, vor denen China die Welt stellt. Die Kommunistischen Machthaber, die einst die Menschen vom Joch der Mächtigen, von Hunger und Krieg befreien wollten, sind lange schon zu Monstern geworden. Zu menschenverachtenden Bürokraten, die lügen und täuschen, morden und wegsperren.
Natürlich geht es nicht um "die Chinesen". Es geht allein um ihre Regierung, ein extrem agressives, korruptes Regime!
http://www.olympicwatch.org/
http://www.tiananmenvigil.org/









