Veni vidi VISTA
Ein Grund für meine Blog-Pause der letzten Wochen war, neben der intensiven Arbeit für SPIEGEL ONLINE (ich arbeite übrigens vor Ort, nicht von zu Haus), mein alter IDE-Windows-Rechner, der mit einer "Windows Vista Business"-Installation nicht zurecht kam und ständig "einfror". Ich habe zwar noch zwei andere Kisten, einen 20"-iMac (Video und Multimedia-Anwendungen) und ein großes Laptop (wg. Mobilität, TV und Funk) unter XP, mein Hauptarbeitsgerät ist jedoch die genannte Workstation.
Ich hatte alles mögliche versucht der Kiste das Einfrieren abzugewöhnen. Neue Treiber, Updates, neuen Arbeitsspeicher, neue Laufwerke, löschen bestimmter Software - nichts hat geholfen, es gab einen Absturz nach dem anderen.
Und irgendwann hatte ich die Schnauze voll. Ich wollte zunächst das Mainboard austauschen, doch musste durch die kompetente Beratung bei Atelco einsehen, dass mein Rechner hoffungslos veraltet ist. Neue Geräte würden fast genauso viel wie ein neuer Rechner kosten. Da könne ich doch gleich den "ATELCO 4home! AMD Athlon64 X2 4200+, 2048MB DDR2 " nehmen …
Kurz überlegt, ein bischen hin und her gerannt, mir das Teil mal angeschaut - rasent schnell das Ding - und … zugeschlagen! Nach zwei Tagen hatte ich meine umfangreiche Software und eine zusätzliche Festplatte installiert und bin mehr als zufrieden. Ich bin begeistert. Denn nun kann VISTA seine ganze Bandbreite an neuen Features zeigen. Eine OEM-Vista-Version ist übrigens für um die 100,- € zu haben, also durchaus bezahlbar (aber vor der Installation DATEN SICHERN!).

Dazu habe ich mir eine neue Tastatur gegönnt, die wirklich der Hammer ist. Die Logitech Cordless Desktop Wave-Tastatur ist derart bequem, einfach und schnell zu bedienen, dass es die reine Freude ist darauf zu tippen!
Aber kurz noch ein paar Anmerkungen zu Windows Vista. Sämtliche System-Einstellungen sind meist mit einem Klick zu erreichen und wirklich einfach zu bedienen. Natürlich sind diese umfangreich und nicht alle für jeden Nutzer zu bedienen. Dennoch handelt es sich um eine deutliche Verbesserung im Sinn von Nutzerfreundlichkeit, die Microsoft mit VISTA bereitstellt.
Vista braucht zwar 1 GB Arbeitsspeicher um zu funktionieren. Aber es macht auch definitiv Sinn. Es macht die ganze Arbeit einfacher und wesentlich schneller, als wir es von XP gewohnt waren. Natürlich nur mit einem neuen Dual Core-Prozessor. Vista nutzt jedoch diesen großen Arbeitsspeicher gar nicht voll aus, sondern stellt wesentliche Teile den Funktionen und Programmen zur Verfügung. So schnell ist mein Photoshop noch nie geöffnet worden.
Des weiteren bin ich - neben einigen Tools wie beispielsweise dem Snipping-Tool oder der neuen Fotogalerie - von der Vistas Sidebar angetan. Die kleinen Programme, die man sich kostenlos installieren kann, bedeuten ebenfalls einen deutlichen Mehrwert. Wie auf dem Screenshot oben zu sehen, laufen links oben transparent ein paar Feeds durch, die ich mit Mouseover sichtbar machen und sofort aufrufen kann. Die Desktop-Anwendungen dahinter sind trotzdem gut zu erreichen.
Rechts nutze ich das Shutdown-Control-Gadget, einen Kalender, einen Notizzettel, die sehr schöne Anzeige der CPU- und RAM-Leistung, eine Thumbnail-Slideshow meines Bilder-Ordners und, was mir am Besten gefällt, ein kleines Gadget zum Web-Radio hören.
Ich könnte noch mehr erzählen, will es aber zunächst dabei belassen. Ich komme sicher noch einmal auf diese Sache zurück. Mein Fazit lautet unbedingt: VISTA lohnt sich sehr! Und ein neuer Rechner sowieso!
Übrigens: Ein Rechner, der nicht rechnet, rechnet nix!













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