Iebles Tegachub
Indianerherz kennt kein´ Schmerz! Aber Ellenbogenknochen. Denn mein Indianerherz ist ja nicht gebrochen. Obwohl - wenn man es genau nimmt ... Aber egal. Meine Schmerzen hielten sich immer in akzeptablen Grenzen. Es gab zwar Tage an denen es mehr weh tat und ich nicht wusste, wohin mit meinem Arm. Aber insgesamt waren sie erträglich. Auch jetzt tut es bei einer falschen Bewegung noch weh, ich darf den Arm weiterhin nicht belasten - und tue es auch nicht. Heißt: Immernoch keine Schuhe mit Senkeln!Man hätte glattweg den Eindruck bekommen mögen, mir fehlte gar nichts. Außer eine Harley Davidson vielleicht. Denn irgendwie war ich ständig in Bewegung, da unsere schöne Stadt sommers voller Musik erklingt. Und in der Tat habe ich mich von den körperlichen Begrenzungen nicht weiter einschüchtern lassen. Ein Cowboy muss aufs Pferd!
An dieser Stelle aber möchte ich mal mein Geheimrezept für ein gesundes Leben und eine zügige Heilung kundtun. Natürlich steht LACHEN ganz oben an, auch wenn man dafür mal in den Keller muss. Meine Mischung zur raschen Genesung - was ist schon ein Monat ohne Arm! - sieht folgendermaßen aus:
1. Sehr viel Arbeit. Möglichst abstrakt. Zweimal täglich.
2. Tabletten aus dem Fenster werfen
3. Fernsehen
4. Hochwertige geistige Kost und Lesen
5. Bewußt einkaufen
6. Konsequent S-Bahn fahren
7. Gesunde Ernährung, die Spaß macht
Apropos. Es gibt noch Engel, die einen tatsächlich zu einem Healing-Meal einladen. Die einen wegen der Verletzung, die einem das Leben schlug, mit einem Schlemmerfest verwöhnen. DAS war in meinem FALL, in meinem Krankenverlauf, die entscheidende Wendung. Es geschah gar nicht nur einmal, soviel darf ich verraten, aber dieses hier war wirklich zauberhaft. Ich bin deshalb so frei und veröffentliche das Menü, welches mir die zauberhafte G. aus HH an der E. zu meinem großen Vergnügen kredenzte - 1000fachen satten Dank, meine Liebe. Ich nenne es das HEALING MEAL:
Vorspeise:
Bruschetta-Varianten mit Ziegenkäse und Rosmarin, selbstgemachter Olivenpaste und Bruschetta klassisch mit Tomaten. Hmmm...

Hauptgang:
Huhngeschnetzeltes mit Rösti. Ganz liebevoll und lecker angemacht

Nachtisch:
Mousse au Chocolat mit Himbeeren, Aprikosenpaste und Sahne. Pappsatt.

Und dann durfte ich noch in den Kindergarten, in die wundervoll bemalte Kindertagesstätte 'Im Stadtpark':
P.S.: Allerdings war bisher nicht herauszufinden, wer diese KITA so wunderschön bemalt hat. Auch eine CHI-KITA-Website konnte ich bisher nicht auftreiben.










Trackback URL:
http://checkbox.twoday.net/stories/4093966/modTrackback