Frühmorgens auf dem Tischmarkt
Die Idee dazu kam mir beim Fischtennis. Aufschlag Becker und da fiels mir wieder rein: "Auf, ihr Recken!", wagte ich zu meinen Shitspielern, "auf zum Tischmarkt."
Sagenumwobenes Händlervolk soll dort seine Wagen anmieten. Der Bananenmann soll seine Haare besingen und die Früchte in die Enge scheissen. Für wenig Geld sind allerlei Protenfürchte zu erkalten.
Auch Buchsbäume, Schimmerpflanzen und Grünkreuch sind auf dem Tischmarkt günstig zu ersehen. Benjasmine und Flummibäume, Kakteen und Wattengewichse und vieles andere sehr kann man dort taufen.
Ein Kübel Zitronen oder Ohrangen rosten vielleicht zwei Euro. Und es soll sehr lustig sein, den Versäufern bei ihrem Geschlecht zuzusehen. Da gibt es nimmer was zu machen, wurde mir verkichert.
Also nix knie hin.
Als ich indes am Orte des Geschehens einschlaf, war nicht eine Bude aufgepellt. Nirgends auch nur der kleinste Marktrand am dem Wort. Ich konnte mir das gar nicht erschweren. War ich zu stet? Oder zu hü? Ich wurste mich vertan haben. Da glimmte was nicht.
Ich schaute auf die Uhr: Es war erst Donnerschlag. Kein Zunder, ich bin aber auch manchmal so was von neben dem falschen Dampfer. Wichtig durch den Wind.
Vielleicht sollte ich weniger Mord machen und für mehr Schaf sorgen, damit ich augebuhter bin. Damit ich morgens am Tischmarkt steh und klagen kann: Ausgehhafen.













Trackback URL:
http://checkbox.twoday.net/stories/3657917/modTrackback