Sie lieben den Tod II
Für viele Menschen, hier im fetten, friedlichen Westen, scheint es schwierig zu sein, zu unterscheiden. Reflexhaft sind sie gegen eine überlegene Millitärtechnologie, gegen eine angeblich gierige Macht, so als sähe man ein Fußballspiel, in den man die Chancenlosen, Ohnmächtigen, die Underdogs unterstützt.
Diese vielleicht wohlmeinenden Menschen lassen sich von Kräften missbrauchen, die weder freiheitlich denken, noch etwas von Demokratie oder Menschenrecht wissen wollen.
Ist es wirklich so schwierig eins und eins zusammen zu zählen? Die Hisbollah wird vom Iran finanziert und ausgebildet. Der Iran versucht sich Atomwaffen zu verschaffen und hat einen Präsidenten, Mahmud Ahmadinedschad, der sagt: "Wie es der Imam (Ayatollah Khomeini) gesagt hat, Israel muss von der Landkarte radiert werden".
Wir sind ein Volk, dass eine gigantische Horde von Mördern und Verbrechern mal hervorgebracht hat; sie haben das Leben und die Menschen tief verachtet und die halbe Welt überfallen. Zu unserem Glück gab es Kräfte, die sich dem entgegengestellt haben und dem Horror unter furchtbaren Verlusten ein Ende bereiteten.
Es geht nicht darum, die ganze Sache nicht auch kritisch zu sehen und Israel auf die Finger zu schauen. Aber es geht auch nicht an, von einem Genozid zu sprechen, oder von einem rücksichtslosen Eroberungs- und Vernichtungskrieg (den Israel angeblich begeht - wie dumm das ist, ich weigere mich, so etwas zu verlinken).
Ich frage mich, was es so schwer macht, zu unterscheiden. Warum schlägt man sich allzu leicht auf die Seite der FALSCHEN Leute. Ich erwähnte gestern schon Arno Gruen, denn er hat in seinen Schriften genau diese Phänomene exakt erklärt.
Ich meine, jene Menschen - Pazifisten vielleicht auch - wollen nicht richtig nachdenken, die Dinge nicht DURCHDENKEN, und haben vielleicht einen Groll auf ihren eigenen, versagenden Vater ...
Doch es gibt keine einfachen Antworten!
Aber es gibt verkappte Nazis, die sich auf die Seite der Hisbollah stellen. Und es gibt Menschen, die nichts anderes können und wollen, als zu töten, zu zerstören und zu sterben.
Und dann sind da Menschen, die sich genau denen entgegenstellen - und nur diese verdienen unsere Solidarität. Meine Solidarität hat Israel als säkularer, demokratischer Staat, der um seine Sicherheit kämpft und nun schreckliche, aber offenbar notwenige, Millitäroperationen gegen die Infrastruktur eines unbelehrbaren, totbringenden Feindes führt.
Das Staatsgebilde Libanon sah sich nicht in der Lage, sich dieses mächtigen und bösartigen Geschwürs zu erwehren und muss nun leider den Preis dafür zahlen. Die Menschen, die müssen ihn zahlen. Sie wurden in unverantwortlicher Weise von der Hisbollah als humanitäres Pfand MISSBRAUCHT und sind die eigentlichen Opfer. Darauf reagiert der Westen sehr empfindlich und darauf baut wiederum die Hisbollah. So ist Krieg.
Aber die, die keinen Frieden wollen, ihn nie auch nur angestrebt haben, die allein werden hier zurecht konsequent bekämpft.












