Beckmann muss weg man
Dieser Beckmann, der offenbar bei Schwieger- und Großmüttern hoch im Kurs steht, ist eine schwere Belastung für den deutschen Fußball. Seine Kommentare sind für einen vernuftbegabten Zuschauer, der Fußball mag, kaum auszuhalten, sein pastorales Dramatisieren - wie Suedtribuene es mal nannte - kaum zu ertragen. Das muss aufhören.

Was haben wir uns gefreut, dass Nabendallerseits, der ja ARD-Sportchef ist und sich damals immer dreist selbst als Kommentator platzierte, abseits steht. Beckmann führt nun, im Auftrag von Heribert Faßbender*, die Tradition der sprachunbegabten Inkompetenz fort. Da haben sich zwei gefunden. Was haben wir nur für ein bitteres Karma!
"Ja, das spüren auch die Zuschauer, dass das hier jetzt ein tolles Spiel ist!" Ich dachte, nur ein Kommentator könnte das spüren. Man spürt, wie der Ball am Tor vorbeifliegt, man spürt förmlich die Pfeife im Stadion. Boah, ich könnte mich stundelang über so einen Dünnsinn aufregen.
Von Fußball weiß Beckman nur, dass da unten auf dem Platz ein paar Jungs herumlaufen, die irgendein Leder in irgendein Netz bringen wollen. Klar. Er quasselt, was ihm gerade in den Sinn kommt und das ist meist ein Destillat aus dem Schmalz internationaler Klatschpressen - und interessiert keine Sau.
Seine Sprache ist vollkommen uninspiriert, er tut nur so, als könne er formulieren, er imitiert quasi einen Sportkommentator. Künstlich und gestelzt fabuliert er taub vor sich hin und findet sich offenbar selber knorke. Wirre Wortkonstrukionen und Fremdwörter kann er gaaaanz bravurös. Schwülstig im Ton, mit einer Mischung aus pseudo-jugendlich und aufgesetzt-seriös, spult er ein unglaubliches Einerlei herunter.
"Als Kind wollte er unbedingt ein Supermannkostüm haben. Seine Mutter aber hat es ihm nicht erlaubt..." erzählt er lang und breit über einen Spieler und das noch nicht einmal mit Humor. Nein, Witz hat Beckmann keinen. Und das zusammen mit keiner Ahnung ist eine Mischung, die für mich einfach nicht auszuhalten ist.
Die Frage ist, was man gegen diesen Mann unternehmen kann. Einen offenen Brief an die ARD? Bringt das was? Habs versucht!
Ich breche eine Lanze für Gerd Gottlob, als hervorragende Alternative zu Unhold Beckmann. Der ist wirklich klasse, er macht viel Spaß, kann begeistern, versteht etwas vom Spiel und kann das Wesentliche herausarbeiten, vor allem kann er spannend kommentieren, manchmal auch provozieren, bezieht Position und lässt meist alle Belanglosigkeiten beiseite. Den will ich hören!
* Da singen sie: We are red, we are white, we are Danish Dynamite - Wir sind rote, wir sind weiße, wir sind dänische..., äh...














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