Die Welt zu Gast bei ASK-MEs
Die Meldung mit den ASK-ME-Buttons wurde am Dienstag in der Hansestadt laut, zeitgleich mit einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hamburg (die übrigens sehr nette Mitarbeiterinnen haben! Danke nochmals!), man hätte nach einer Hausdurchsuchung bei Lotto King Karl Kokain gefunden. Zuvor hatte sein Dealer, ein Bäckerei-Betreiber, den populären Kunden verpfiffen, diese Pfeife, denn schwedische Gardinen regen gerne mal zum Singen an.
Lotto - Das ist wie fliegen - hingegen ließ locker über seinen Anwalt verbreiten, es handelte sich nur um gaaaanz kleine Pulverhäufchen - Fans wüssten, seine Drogen seien eher Jägermeister und Bier. Große Überraschung! so meine ich, ist doch das Fickpuder - vor allem unter (B-)Promis und solchen, die es werden wollen - weiter verbreitet, als sich der durchschnittliche Schildbürger je auch nur zu ahnen traut.
Tja. Hätte der Bäcker, Lotto und sein Busenfreund Carsten Pape mal vorher einen ASK-ME gefragt. Der hätte ihnen nämlich raten können, sich doch im Kokainrausch auf einem Hotelzimmer mit ein paar schnieken Nutten erwischen zu lassen. Das gibt nämlich viel mehr Presse, als nur dicke Headlines in der Hamburger Yellowpress, also insgesamt noch mehr Marketingmöglichkeiten z. B. für ein Buch über die persönliche Drogenkarriere.
Nun, die ASK-ME-Aktion läuft ja auch gerade erst an. Wir müssen noch viel lernen. Und ich bin sowieso dafür, diese Aktion auch nach der WM unbedingt aufrecht zu erhalten. Viele Bürger, ob Abteilungsleiter, Liebesschmerzler, Touristen oder Szene-Junkies, brauchen Rat und Hilfe!
Doch hier mein kleiner ASK-ME-Ratgeber für alle Fälle:
"Kanne du sage wo finde die Fickficki?"
"Yes, Sir, you have to swim with the mass along the housefronts and notice the Winkiwinki from the funny T&A-Girls at the corners. Here you are. There not for, Sir, you´re wellcome."
=> Ein Hinweis auf den Nepp der Bordsteinschwalben und die überhöhten WM-Preise (Amerikaner bekommen hingegen Rabbatt) ist angesichts der Wirtschaftslage unangemessen. Allein die Nagelstudios, Sonnenbänke und Bumsschänken, ganz abgesehen von der Ärzte- und Apothekerschaft, sowie den Drogeriemärkten, können ein Absinken der Kaufkraft an dieser Stelle kaum gebrauchen.
"Wolle Kokse kaufe?"
"M´am, excuse me, we cold but honest fishheads want to have nothing to do with the white powder. Please fly to Berlin, our Volksvertreter will help you further!"
=> Das darf man aber nur sagen, wenn Lotto King Karl oder Udo Lindenberg nicht in der Nähe sind. Ansonsten ist unser Koks aufgrund der hohen Nachfrage auf der Amüsiermeile höchstwahrscheinlich billiger, als das der auswärtigen Schlepperbanden.
"Ick esse zu Makdonald?"
"Well, in our cultur it is more friendly to eat a wunderful tasty Döner. You´ll find this splendid stuff at every second corner. The very friendly Döner-Man will ask you if mit alles. Than you say yes and the turkey people are happy, because they could not play the worldmastership with."
=> Wir sind stolz auf unsere Kultur und dürfen das klar zum Ausdruck bringen. Unsere integrierten ausländischen Mitbürger sind uns näher, als ein amerikanischer Pappschachtelverband, der uns mit bunten Clowns von der miesen Bezahlung seiner Angestellten ablenken will. Wir halten freundlich, aber bestimmt dagegen.
"Wasse mage Biera trinke?"
"Germany ist beautyful, his landscapes typical, his buildings famous in the world. Drink Astra!"
=> Deutschland ist schön, seine Landschaften typisch, seine Bauwerke weltberühmt. Trinke Hamburger Kult-Bräu.
"Kann du mache bitte meine Strengstoffgürtel schnalle und sage wo Botschaft wohne?"
"Yes, Sir. I will call you a special taxi. Our taxis are silver with blues graffitis and above they have two wunderful blue lights. You better stay here while I call the 110. Everything will done well!"












