Zen und die Kunst Fußball zu sein
Du darfst dasitzen und ausruhen.
Auf der teuer Tribüne, auf dem Schleudersitz des Trainers, auf dem satten Grün, wenn dein Knöchel weh tut, im Sofa vor dem Flimmerkasten, während jemand, mit dem du offenbar einen Lebensabschnitt teilst, Kohlrabi brät. Atme.

Das Runde soll ins Eckige. Absichtlos absichtsvoll. Mit dem Hinterkopf, übers Knie, aus der Hacke. Du schaffst es und du schaffst es nicht.
Wenn einer gewinnt, verliert ein anderer. So funktioniert es. Das ist in Ordnung. Ein Pokal ist ein lebloser Gegenstand, Geld und Ruhm vergänglich. Es gibt keinen heiligen Grahl.
Religion ist irrelevant. Wichtig ist der FC.
Sie wollen dich für dumm verkaufen. Alle.
Und sie wollen dich reinlegen und austricksen. Sie wollen dir nur Einen reinsemmeln, um sich endlich in den Armen zu liegen und sich dann auf Mallorca, oder Ibiza geistige Getränke zuzuführen. Sie nennen das Erfolg.
Sie wollen dir etwas verkaufen. Alle. Zeitschriften, T-Shirts, Sitzkissen - um reich und anerkannt zu werden. Eine Philosophie, eine Mitgliedschaft, einen Wimpel - damit sie sich nicht so alleine fühlen.
Die Menschen sind laut und durcheinander. Die einen fühlen sich den anderen überlegen, vielleicht, weil sie scheinbar die erfolgreichere Philosophie haben, mehr Glück besitzen, oder in der Überzahl sind.
Sie veranstalten ein heilloses Tohuwahbohu wenn sie leiden, sie reden unglaublich viel und suchen tausenderlei Erklärungen und jemanden, der schuldig ist. Oft benutzen sie dafür einen Gott. Sie fühlen sich schnell minderwertig und können mit unangenehmen Gefühlen sehr schelcht umgehen. Sie haben Angst. Doch Polizei.
Lass dich nicht beirren, es ist alles ganz einfach.
Habe Mitgefühl mit den 10.000 Wesen.
Und tu ihn rein!













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