Innen an Außen
Doch meine Zeit ist auch dieser Tage weiterhin eher eingeschränkt, nicht zuletzt wegen der Erotischen Lyrik - und Geld verdienen will man auch noch. Dabei gäbe es so viel zu berichten, zu überdenken, vorzustellen ... und manchmal auch zu durchdichten.

Momentan habe ich wieder mehr mit Musik zu tun und lerne immer wieder tolle Leute kennen, die ich dann gleich für die Event-Geschichte 'einkaufen' will. Einer davon ist der großartige Trompeter Peter mit seinem Ambient-Jazz.
Außerdem hat mir der tapfere Seefahrer und das Vorbild aller Jugend, der wundervolle Opa Edi, bei meinem Besuch eine grandiose CD in die Hand gedrückt - liebenswerterweise geschenkt - und meine Meinung dazu eingefordert. Diese folgt demnächst hier.
Es ist ja grad nicht nur die Zeit der Vögel und der Knospen, nein, für mich auch die Zeit der Musik und des Theaters. Es folgt die Zauberflöte in Berlin und Matthias Deutschmann auf seiner Jubiläums-Tour.
Dabei habe ich CARMEN vom Wochenende noch gar nicht verarbeitet. Denn hier geht es um Themen aus dem richtigen Leben: Liebe, Tod, Verrat - Jedermanns Alltag.
Den - übersetzten - Text der weltberühmten Arie L'amour est un oiseau rebelle/Habanera, drucke ich hier nach, da der Inhalt des Liedes nicht nur zum Frühling passt, wie der Arsch auf den Eimer, sondern auch MEINEN Satz der Woche hübsch flankiert.
Gestern gab es abends spät auf ARTE einen Themenabend rund um die Biochemie der Liebe (meinem aktuellen Lieblingsthema). Darin wurde ein sehr, sehr weiser Satz gesprochen, der mir so noch gar nicht klar war. Sinngemäß: Um wir selbst zu sein, brauchen wir jemanden, der uns prägt!
Fantastisch.
Habanera aus CARMEN
Die Liebe ist ein widerspenstiger Vogel,
den keiner zähmen kann,
und man ruft ihn vergebens,
wenn es ihm nicht zu kommen beliebt.
Nichts hilft dann, Drohen oder Bitten,
der eine kann gut reden, der andere ist ein Schweiger;
und es ist der andere, den Ich vorziehe;
er hat nichts gesagt, aber er gefällt mir.
Die Liebe ist ein Zigeunerkind.
Sie hat niemals, niemals Gesetze gekannt;
wenn du mich nicht liebst, liebe ich dich;
wenn ich dich liebe,
nimm dich in acht!
Der Vogel, den du zu überlisten glaubtest,
schlug mit den Flügeln und flog davon ...
Die Liebe ist fern, du kannst auf sie warten.
Du erwartest sie nicht mehr ... schon ist sie da ...
Ganz um dich herum, schnell, schnell
kommt sie, geht sie davon, kommt dann wieder ...
Du glaubst sie festzuhalten, sie weicht dir aus,
du glaubst ihr auszuweichen, sie hält dich fest.
Die Liebe ist ein Zigeunerkind.
Sie hat niemals, niemals Gesetze gekannt;
wenn du mich nicht liebst, liebe ich dich;
wenn ich dich liebe,
nimm dich in acht!













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