» Klicke hier um gleich zum Inhalt zu springen

re-publica 2008 Berlin

Unser Deutsch

Recht hast du mit der...
Opa (anonym) - 17. Mai, 03:02
Ist es auch!
404 - 16. Mai, 11:30
Für einen Binnenmenschen...
sokrates2005 - 16. Mai, 09:12
-padauz-
404 - 15. Mai, 19:03
... und aber wie!
404 - 15. Mai, 18:58
Aber holla ...
sokrates2005 - 15. Mai, 09:47
so viel gedöns um...
herold - 15. Mai, 09:39
-kawumms-
caliente_in_berlin - 15. Mai, 09:38
Fröhlichkeit
404 - 15. Mai, 09:37
passend zum wetter lachend...
wortmeer - 14. Mai, 19:54
nur wie kamen sie dort...
404 - 12. Mai, 22:27
Echt? Siehste.
404 - 9. Mai, 18:21
Sorry!
404 - 9. Mai, 18:09
Nette Cousinen! :-)
N (anonym) - 9. Mai, 10:55
Nicht ... ehm ... wahr...
404 - 9. Mai, 10:06
Ähm...ah ja...alles...
caliente_in_berlin - 9. Mai, 09:53
Klar, beim nächsten...
nachtschwester - 9. Mai, 00:18
himbeereis, dazu noch...
Lo - 8. Mai, 20:08

Mein Deutsch

Ist es auch!
Nicht nur für einen Binnen- und Bergmenschen! 3;0)>
checkbox - 16. Mai, 11:30
-padauz-
-padauz-
checkbox - 15. Mai, 19:03
... und aber wie!
... und aber wie!
checkbox - 15. Mai, 18:58
unseres glücks!
LyricLove - 15. Mai, 09:47
Fröhlichkeit
Ja, danke und Grüße zurück!
checkbox - 15. Mai, 09:37
der has der has hat THC der...
der has der has hat THC der waschbär aber der...
uniekepizza - 14. Mai, 19:30
Ja, Mathe ist grundsätzlich...
Ja, Mathe ist grundsätzlich merkwürdig. Ich...
noemix - 14. Mai, 19:27
Die Teller eigentlich...
Die Teller eigentlich auch zum Mitnehmen?
caliente - 14. Mai, 19:25

Duda

Du bist nicht angenoggt.

404 ist

Auf Linie seit:
961 Erdumdrehungen
Zuletzt aktualisiert:
17. Mai, 12:20

Feeds - Credits - AGB

Powered by FeedBurner

Feeds können hier sehr bequem über FEEDBURNER abonniert werden. Oben rechts auf SUBSCRIBE NOW klicken. In der folgenden Auswahl können verschiedene FEED READER bestimmt werden. Auch für den Bezug per E-Mail u.a. kann man sich dort eintragen. Sehr schöne Sache das!

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

AGB

Literatät


Holm Friebe, Sascha Lobo
Wir nennen es Arbeit


Chris Anderson
The Long Tail


Tiziano Terzani
Das Ende ist mein Anfang

22
Feb
2006

zen

Zen und die Kunst Träume zu träumen

Ich habe Zen in letzter Zeit etwas vernachlässigt. Im Grunde aber, das ist leicht einzusehen, bezeichnet Zen doch die ganze Bewegung des Daseins, ist das nicht wirklich möglich.

Was ich an Zen mag, ist nicht das Sitzen. Und japanische Formeln runterleieren ist erst recht nicht meines Geistes Sache. Das ist für mich auch das Schwierige an Zen, entspringt es doch einer fremdartigen Quelle, einer Kultur, die mit der unseren so viel zu tun hat, wie der Ochs mit dem Berg.

Auf der anderen Seite hast du die ganzen Maschinengewehre, die ihre Weisheiten unter die Säue schießen, dass es nur so flackert vor Erleuchtung: Da wird dann alles vermengt, was nicht schnell genug auf die Bäume kommt und eine regelrechte Fachsprache findet rauschenden Einzug als reine Energie in die illusorische Dualität, direkt aus der kosmischen Superdatenbank, um uns den Schleier der Unwissenheit von der Birne zu reißen, damit die nicht-inkarnierten Meister, dein verblendetes, jämmerliches Ich, in einen leeren Spiegel voller glückseliger Ozeane verwandeln... Es ist alles durcheinander.

Das, was mir am Zen gefällt – und nicht nur hier - ist die Unaufdringlichkeit, um nicht zu sagen: Schlichtheit, und die Präzision. Wenn man es so sehen will. Zen umfasst für mich das ganze, das gesamte Dasein, so, wie es ist!

Spiritualität bedeutet nicht, sich gering zu schätzen, oder seine Gefühle, selbst die allerkleinsten, alltäglichsten, zu verleugnen, oder gar überfremden zu lassen; und auch nicht, sich selbst, mit all den Konflikten, Ängsten und Unzulänglichkeiten aufzulösen oder sich von einem kosmischen Superwesen erlösen zu lassen; denn - das ist die gute Nachricht - dies geschieht am Ende von ganz alleine: es ist kostenlos und sicher, man braucht keinen, der einem sagt, wie das geht, kein Buch und kein Seminar, man stirbt und es ist vollbracht.

Nun läuft man oft herum und Sucht Sinn – den Sinn des Lebens. Ich zwar nicht, denn ich finde, dass sich eine solche Suche mit den Jahren auswächst, aber manch anderer Mitmensch sucht nach dem Sinn seiner Existenz. Für mich ein grandioses Paradoxon.

Den besten und sichersten Kontakt, den wir zu unserem tiefsten Inneren haben können, erleben wir in unseren nächtlichen Träumen. Leider Gottes haben die meisten von uns es nicht gelernt, diese zu erinnern und diese Entwicklungsmöglichkeit für sich zu erschließen.

Und nun erzählte mir kürzlich eine sehr liebenswerte Mitmenschin von einem ihrer reichhaltigen Träume. Sie ist damit wirklich gesegnet und begann schon früh, ihre Träume aufzuschreiben. Dieser aber ist, wie ich meine, ein 'großer' Traum, eine wirkliche Perle. Da es ja hier anonym geschieht und ich finde, dass diese kleine Perle ruhig vor die Säue geworfen werden darf, nehme ich mir die Freiheit, diesen Traum hier so ungefähr, in einer verkürzten Fassung, wiederzugeben:

Ich reite mit einem Schimmel durch den Wald und über Wiesen, alles ist saftig grün. Hinter mir reitet mein Freund. Wir kommen an ein weißes Haus und ich gehe hinein. Auch Innen ist alles ist so weiß. Ich bin in einem langen Gang, von dem mehrere Türen abgehen. Rechts stehen Waschmaschinen, die Wäsche waschen. Links hinter einer Tür, ein ebenfalls weißer Raum, oben Fenseher, über die MTV-Bilder flackern, in der Mitte ein Bett mit durchwühlten Decken. In der linken Ecke eine schwarze Tür. Eine fiese Stimme sagt: "Geh doch rein, wenn du willst, du wirst schon sehen was passiert!" Die Tür steht ein Stück weit offen und ich habe die Hand an der Tür, der Raum dahinter ist dunkel und führt in den Keller. "Scheiße", denke ich, "deine Neugier bringt dich noch um!" In der nächsten Ecke ist noch eine Tür, ich lege meine Hand auf die Klinke. Eine Stimme sagt: "Das ist der Raum, der dir den Sinn des Lebens zeigt. Aber wenn du reingehst, wirst du wahnsinnig!" Ich zögere einen kleinen Moment, dann gehe ich hindurch... und erwache im selben Moment!

Ich habe mich sehr gefreut über diesen ihren Traum und musste lachen. Das ist ja Zen! Sie fand es schade, dass sie aufwachte und so den Sinn des Lebens (im Traum) nicht erfahren konnte. Sie wäre bereit, sogar den Preis des Wahnsinns dafür zu bezahlen.

Aber was für ein köstlicher Humor in diesem Traum! Sie erwacht in die Wirklichkeit. Hier und jetzt. Kein Traum, sondern der totale Wahnsinn! Hier nun erfährt sie den Sinn des Lebens. Und wir alle, alle sind verrückt geworden, weil wir alle durch diese Tür gegangen sind, um den Sinn von allem zu erfahren. Und was tun wir? Wir laufen rum und suchen ihn, den Sinn, sehen jedoch den Wald vor lauter Bäumen nicht. Dabei sind wir mittendrin - wir leben und suchen das Leben.

Für mich ist dieser Traum die Quintessenz des Zen.

Top ⇑

Trackback URL:
http://checkbox.twoday.net/stories/1604874/modTrackback

lylo - 22. Feb, 13:22

oh,

wie ich dich lylo!
mir tun auch immer alle diese menschen leid, die denn sinn erst suchen müssen. die glauben, ihn suchen zu müssen. ihn nicht in sich selbst finden können.
ja, die meisten schlafen doch und werden niemals wach. weil sie sich nicht an die türen wagen, die ins wachsein führen.

guten morgen!
404 - 22. Feb, 14:09

Mahlzeit

Wir gehen miteinander ...konform.
{;0)
Allerdings möchte ich an eine großartige buddhistische Haltung erinnern: Das Mitgefühl mit den 10.000 Wesen, mit allem Lebendigen. Das ist etwas anderes, als das einem jemand leid tut.

Und die Traumspenderin, auch das ist mir hier wichtig, hat mit den Schlafenden und denen, die sich nicht "an die Türen wagen", nichts zu tun.

Zum Wachsein gehört für mich auch das Schlafendürfen!
lylo - 22. Feb, 17:32

erwischt!

da ist mir ein lapsus passiert. denn ich habe das wort mitleid schon vor langer zeit aus meinem vokabular gestrichen. ein vorgang, den es eigentlich ja gar nicht gibt. und schon gar nicht für einen liebenden menschen. mitgefühl ist das wort der liebe, nicht das mitLEIDEN. tut mir leid, habe ich in dieser form also nicht damit verbunden. aber es stimmt natürlich! mir leid TUN, muss heißen, dass ich LEIDE.
muss mir was anderes dafür einfallen lassen. gibt wirklich richtige floskelfallen. selbst bei mir, die ich einer exakten ausdrucksform großen wert beimesse. sehr aufmerksam, herr liepster! wieder was gelernt bei dir - über mich.

und bezüglich deiner traumspenderin – ich habe es genauso verstanden.
aber die verbindung bietet sich direkt an. war aber absolut nicht persönlich bezogen.

ohne schlafen gäbe es kein wachsein. aber das gegenteil von wachsein muss nicht unbedingt schlafen bedeuten. es kann auch ein koma sein. oder ein dämmerzustand.
guter schlaf fördert ein gutes wachsein!
404 - 23. Feb, 11:34

Siehst mal

Welch ungewöhnlich langer Text.

Ja, das mit der Traumspenderin war auch nicht auf dich gemünzt, ich wollte es nur kurz klarstellen.

Ich meine, wenn einem jemand leid tut, dann setzt man ihn herab. Das ist mein Fokus dabei.

Fangen exakte Ausdrucksformen nicht auch bei der Groß/Kleinschreibung an?
3;0)>
lylo - 23. Feb, 12:14

und gleich noch einmal erwischt

jetzt muss ich erst nachdenken gehen ...
das hat mein blondes hirn überstrapaziert. ;-)

ad hoc, fällt mir dazu ein:
also in erster linie achte ich besonders auf exakte wortwahl. weil es viele missverständnisse erst gar nicht aufkommen lässt. in mir!
man könnte mich auch wortklauberin nennen, aber es hat mir schon so viel gebracht, in meinem leben, bestimmte gefühlsvorgänge in mir mit EINEM exakten wort zu benennen. weil ich meine welt ja vom bauch aus betrachte und wenn ich da nicht genau bin, wenn ich meinem hirn erkläre, was ich spüre, könnte es zu ganz schönen komplikationen kommen.
selbstverständlich haben andere diesen zugang dann nicht, weil ich es ja für MICH gemacht habe.
und natürlich ist diese liste nicht komplett. und hier habe ich wieder etwas dazugelernt. aber wieder - über mich!

über die groß- und kleinschreibung muss ich erst nachdenken, wie die da hereinpasst. in erster linie ist es ein ausdruck von bequemlichkeit. bin ja vielschreiberin.
auch wenn dich das hier nun überrascht hat. ich bin nur keine passionierte bloggerin.

und über das leid tun, ja, das muss ich sowieso erst abklären. ich glaube nicht, dass man jemanden herabsetzt, mit dem, was ich derzeit noch mit dieser wortgruppe verbinde. aber DAS stimmt ja nun nicht mehr, wie wir weiter oben festgestellt haben.

nach diesen langen ausführungen bleibt mir nur mehr eines, damit ich meine prioritäten hier nicht aus den augen verliere ;-)

küsssssssse von der lylo
404 - 23. Feb, 12:25

Schmaaaaaaaatz

Ich auch - ich lerne auch ständig dazu. Das macht doch lernen aus, dass man etwas über sich erfährt.

Ich verstehe - die ganze Zeit schon meine ich - recht gut was du meinst. Auch mir macht es wirklich Freude, nach den richtigen Worten zu suchen und sich - vor allem, wenn es drauf ankommt - sehr präzise deutlich zu machen.

Unsere Sprache ist einfach wunderbar!

Ich danke dir aber so was von!
Du weißt schon...
Reh Volution - 22. Feb, 14:26

Sinnsuche

eine Frage des aktuellen Standpunktes wie mir scheint.Bin ich stiller Beobachter - brauche ich keine Sinnsuche.Ist Leid sinnstiftende Notwendigkeit erleichtert dies so manche Suche.Versucht man den Dingen eine hierarchische Ordnung zu geben hat man schon verloren.
Verlust ist eh der Feind auf der Sinnsuche.
Nur eines erscheint mir wichtig -
Sinn muß Kraft geben und nicht rauben.
und eines ist gewiß
es gibt stets etwas größeres als das just Gedachte
404 - 22. Feb, 14:43

Das just Gedachte

Das hast du schön gesagt!
Auch, wenn ich den letzten Satz nicht zuordnen kann.

Hängt das nicht zusammen: Sinn und Kraft?
Un-Sinn kann auch Kraft geben...

Spricht man nicht dann vom SINN, wenn dieser unabhängig vom aktuellen Standpunkt erscheint. Und ist das Da-Sein nicht genug? Verlust, ja, er begleitet uns ein Leben lang und ich meine, er ist nicht der "Feind auf der Sinnsuche", sondern sein Wegweiser. Das Leben ist tief, sehr tief.
404 - 22. Feb, 14:34

Ergänzt

Hatte noch etwas herum gefeilt...
;0)
neo-bazi - 22. Feb, 17:31

No matter what road I travel, I'm going home.
404 - 23. Feb, 11:02

But

I would walk 500 miles
and I would walk 500 more
sokrates2005 - 23. Feb, 08:34

Du bist mir aber ...

ein wunderbarer Philosoph. ;-)
404 - 23. Feb, 11:24

{o}

Nicht wahr.

Jazz mein Deutsch

Hu

Jazz mein Deutsch (Es hat gerade erst begonnen)

E-Mail: blogchef (at) web.de
Chat: meinsommer (at) hotmail.de
» Impressum

Markupping for
Spiegel Online &
einestages

Creative Commons License

Optimiert für FIREFOX und einer Bildschirmbreite von 1024 Pixeln.

www.flickr.com
This is a Flickr badge showing public photos from blogchef. Make your own badge here.
» blogchef at flickr

Permanent Makeup

Letzte Beiträge

Orkanfahrt
Raus ausm Netz - rauf auf die Elbe: Am Samstag, den...
404 - 15. Mai, 19:36
rabammel
sockel der wackelt der gockel der gackelt der kuckuck der...
404 - 14. Mai, 19:00
sonntags kuchen
in den küchen buck man kuchen kann man riechen...
404 - 13. Mai, 12:43
Schweinchendrehen (Fußbetrieb)
http://muetzingenta.de/ (Wendland)
404 - 12. Mai, 15:18
Hatsu Courage
Ein Gruß an und ein Wunsch für unsere freiheitsliebenden...
404 - 10. Mai, 11:02
My Flickr-Stories 2.1.8
Damit Bunte-Unterhosen-Man, der sämtliche Unterhosen...
404 - 9. Mai, 09:45
Girls Bikini Boxing
Mal was ganz anderes zwischendurch: Und was soll...
404 - 8. Mai, 13:32
dickhäuta
verspannten elefanten die wir von verwandten kannten kriegten...
404 - 7. Mai, 17:22
EINESTAGES Geschichten
Bin immer wieder überrascht und begeistert von...
404 - 7. Mai, 12:14
Skorbut
Eine durchgeknallte Band aus dem Hamburger Umland:...
404 - 7. Mai, 00:00
üsste
oh wie wohl wär wenn ich wüsste wen ich da...
404 - 6. Mai, 08:58
Die Klimakiller vom Heiligengeist
Oder: Klima Las Vegas! Gestern auf dem Heiligengeistfeld...
404 - 5. Mai, 10:31

Arschiv

Februar 2006
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
19
26
 
 
 
 
 
 

countryboy
dschungelcamp
erotic_lyric_lounge
euro-2008
flickr_lyrk
friedenkriegen
fussball-wm-2006
hamburg
hartz-IV
jazz
kochsucht
kultur_2.0
leben
liebe
lyrik
mottiwochen
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
Too Cool for Internet Explorer