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Zuletzt aktualisiert: 22. Jul, 23:44
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Ab heute Abend 19:00 Uhr gehts wieder los - Die schönste Hauptsache der Welt: Fußball! Zunächst mit dem Achtelfinale im DFB-Pokal heute und am Freitag dann mit der Rückrunde der 1. Fußball-Bundesliga. Noch 17 Spieltage - dann ist EM!
Das "WordCamp" war eine schöne Unkonferenz zum Thema WordPress. Es war eine kleine, feine Blogger-Konferenz, ein Camp, das keine Konferenz sein will, denn jeder konnte einen Vortrag, eine Session halten. Es war die erste Deutsche WordPress-Konferenz und etwa 200 Netjunkies strömten aus der ganzen Republik an den Hamburger Hafen.
Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren dieser wunderbaren Unkonferenz, allen voran Cem Basman!
WordPress ist eine Blog-Software, ein "Content Management System" (CMS), mit der sehr viele Blogger, vor allem die, die nicht in einer Community sind, wie wir hier bei TWODAY.NET, ihren Weblog betreiben. WordPress ist ein geniales System, das ich als Webheini eigentlich jedem empfehlen kann, der eine eigene Website betreibt/betreiben möchte. Es kostet nichts und ist einfach zu bedienen.
Am Wochenende trafen sich nun hauptsächlich Menschen, die etwas tiefer in die Materie eingestiegen sind und WordPress, aber auch das Umfeld, die Bloggergemeinde, sehr zu schätzen wissen.
Man lernt auf einer solchen Konferenz spannende und sehr interessante Leute kennen und erfährt von verschiedene Dingen aus der Netzwelt, die man noch nicht kannte. Die die mich betreffen werde ich im Laufe der Woche vorstellen.
Auf der re:publica im letzten Jahr erfuhren wir, dass der Blogger weiblich ist. Auf dem WordCamp war dies jedenfalls nicht zu sehen. Es mag daran liegen, dass einer WordPress-Konferenz ein allzu technisches Flair vorausweht. Wer sich (insbesondere als Single-Woman) deswegen von einem Besuch abhalten ließ, hat tatsächlich etwas verpasst. Jedenfalls gab es einen deutlichen Männerüberschuß.
In Deutschland soll es etwa eine halbe Millionen bloggende Menschen geben. Davon nutzt ein großer Teil tatsächlich WordPress. Die 200 Leute, die sich hier getroffen haben, sind im Grunde also viel zu wenige. Deutschland ist leider immer noch Blog-Brachland. So bleiben diejenigen welche unter sich, was - wir kennen das aus Musikerkreisen - einem inzestuösen Geheimzirkel ziemlich nahe kommt. Man bloggt für Blogger? Ich jedenfalls nicht und mags auch nicht, wie manche Blogger schreiben. Auf der Unkonferenz gab es deshalb einen Themenvorschlag: "Wie können wir andere zum Bloggen motivieren". Wurde aber mangels Interesse nicht angenommen.
Und noch etwas finde ich schade: Die meisten, die einen Blog betreiben, interessieren sich nicht wirklich für solche Meetings und Konferenzen, mögen sich auch nicht intensiver mit der Materie auf verschiedenen Ebenen auseinandersetzen. Wobei die technische nur eine davon ist. Aber vielleicht wird das noch. Ich trage meinen Teil dazu bei.
Ich habe leider nur ein einziges Video-Interview machen können. Die Ton-Qualität ist einfach nicht gut genug, meine Video-Kamera hatte ich nicht dabei. Dafür aber eine sehr interessante Gesprächspartnerin, Tina Pickhardt aus Hamburg, die ihrerseits Interviews mit den Bloggern führte und die ganze Konferenz als Team-Mitglied aufzeichnete.