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Zuletzt aktualisiert: 30. Apr, 11:50
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Die Steuereinnahmen unseres Vaters - Vater Staat - steigen weiter. Sie waren noch nie so hoch, wie in den letzten zwei Jahren. Und dennoch: Es reicht immer noch nicht. Deshalb müssen immer neue Steuern erhoben werden und die bestehenden erhöht werden. Moderat, versteht sich, und nur bei denen, die es sich leisten können. Wegen der Gerechtigkeit.
Es wird aber nie reichen. Der Schuldenberg wächst, alles wächst und gedeiht und es reicht immer noch nicht. Und alles will Vater regeln, wirklich alles. Er ruht sich nie aus. Er muss verteilen und umverteilen, gerechter machen und gerechter tun und immer weiter und weiter und mehr und mehr. Kein Land in Sicht für den Steuermann, kein Ziel weit und breit, nicht mal an Steuerbord.
Das Vater unbedingt abnehmen muss? Er die dicke Butter mal weglässt, seine Zuträger entlastet, von allem mal weniger zu sich nimmt, sich auf wirklich wichtige Dinge konzentriert und nicht alles immer kontrolliert! Dass er seinen Kindern endlich vertraut, endlich mehr zutraut, die Dinge selber zu regeln, Verantwortung zu übernehmen! Schlank soll Vater werden, einfacher denken, sich mehr raushalten, mehr unterstützen, statt drangsalieren, Einnahmen auch mal streichen, mehr ... Gegensteuern.
Aber nein, das wollen die Leute nicht. Damit können die Deutschen nicht umgehen. Sie wollen, dass man sie zwingt, unter Druck setzt, ausquetscht und wie eine Herde dummer Schafe behandelt. Sie wollen den Steuermann, der sagt, wo es lang geht: Richtung Steuerbord. Der einzigen Richtung, die dieses Volk zu kennen scheint.
Am 11. Januar 1941 hielt Franklin D. Roosevelt, 32. US-Präsident, eine Rede zur Lage der Nation. Darin verkündete er sein Programm für die Zukunft, die
"Zur Sicherung des Wohlstands und des sozialen Friedens schlage ich weitere Zusätze zur Verfassung vor – eine zweite Bill of Rights, die allen Bürgerinnen und Bürgern der USA unabhängig von Herkunft, Glaube und Rasse eine neue Basis der Sicherheit und des Wohlstands garantiert: "
Die Zweite Bill of Rights - Die Second Bill of Rights
Das Recht auf eine nützliche und einträgliche Arbeit.
Das Recht auf ausreichende Bezahlung.
Das Recht jedes Farmers, seine Produkte zu einem Preis herzustellen und zu verkaufen, der ihm und seiner Familie einen anständigen Lebensunterhalt garantiert.
Das Recht jedes Geschäftsmanns, seiner Tätigkeit frei von unfairen Bedingungen oder dem Druck in- und ausländischer Monopole nachzugehen.
Das Recht jeder Familie auf ausreichenden Wohnraum.
Das Recht auf adäquate medizinische Betreuung.
Das Recht auf Alterssicherung, Kranken- und Unfallversicherung und Arbeitslosengeld.
Das Recht auf eine gute Erziehung.
Auch im Jahre des Herrn 2013 und im alten Europa sind wir, außer ein paar Sonderfälle, immer noch sehr weit weg von diesem ganz normalen, menschlichen Rechten.
Die Debatte um den Mindestlohn, der Wohnungsmangel in unseren Metropolen (bezahlbarer Wohnraum), die gigantischen Monopole im Internet, die 2-Klassen-Medizin, die drohende Altersarmut für Millionen von Bürgern, das Betreuungsgeld und der Mangel an guten Lehrern und guter Bezahlung für ErzieherInnen. Undundund. Wann sich der gesunde Menschenverstand endlich durchsetzen und die gröbsten Demütigungen auf der einen und die hemmungslose Bereicherung auf der anderen Seite für immer beseitigt sein wird, ist momentan nicht absehbar. Man darf sich sehr, sehr wundern.
Fragen Sie Dr. Laura! Laura Schlessinger ist eine US-Radio-Moderatorin. Sie erteilt Leuten, die in ihrer Show anrufen, Ratschläge. Als achtsame Christin sagte sie in ihrer Sendung vor einiger Zeit, dass Homosexualität unter keinen Umständen befürwortet werden könne. Homosexualität sei nach Leviticus 18:22 ein Greuel. Im Internet verbreitete daraufhin einer ihrer Hörer den folgenden Brief:
Liebe ... Dr. Laura!
Vielen Dank, dass Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche das Wissen mit so vielen Anderen wie nur möglich zu teilen. Wenn etwa jemand versucht, seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3, Leviticus 18:22, wo klargestellt wird, das es sich dabei um ein Greuel handelt. Ende der Debatte!
Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick auf einige der speziellen Gesetze und wie sie zu befolgen sind:
a) Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?
b) Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?
c) Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24). Das Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich hab versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.
d) Lev. 25:44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, das würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?
e) Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muss. Allerdings: bin ich moralisch verpflichtet, ihn eigenhändig zu töten?
f) Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren wie Muscheln oder Hummer ein Greuel darstellt (Lev. 11:10), sei das ein geringeres Greuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?
g) In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, dass ich eine Lesebrille trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt es hier ein wenig Spielraum?
h) Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev. 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?
i) Ich weiß aus Lev. 11:16-8, dass das Berühren der Haut eines toten Schweines mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fußball spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?
j) Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19:19 weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev. 24:10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen, familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (Lev. 20:14)
Ich weiß, dass Sie sich mit diesen Dingen ausführlich beschäftigt haben, daher bin ich auch zuversichtlich, dass Sie uns behilflich sein können. Und vielen Dank nochmals dafür, dass Sie uns daran erinnern, dass Gottes Wort ewig und unabänderlich ist.
Ob jemand mal mitgezählt hat, wie viele Themen es seit der unsäglichen Aufschrei-Debatte schon wieder gegeben hat? Kaum ist sie da - schon ist sie wieder weg. Die Trend-Sau. So ist das im Netz, deshalb lieben die Digital Natives, die Nerdetten und so dieses Medium so. Erst schleudert es sie, wenn sie es geschickt anstellen, in die Talkshow und auf die Titelblätter des real existierenden Alarmismus. Dann geraten sie in Vergessenheit und müssen sich an den Bundespräsidenten wenden. Andere Feministen aber haben dafür keine Zeit, sie wissen, worauf es ankommt: Auffallen um jeden Preis. Vielleicht mal mit einem Feminist Porn Book? Am Ende kann in diesem Zeit nur eines gesund sein: NICHT politisch korrekt zu tun und zu sein!
Dieser Tage macht seine Selbstgerechtigkeit, Papst Lohmann (Martin I), tüchtig Schlagzeilen. Als christlicher Fundamentalist - der natürlich, wie er selbst floskelte, jede andere Meinung respektiert - sorgt er sich um DAS LEBEN. ECHTE Christen haben von je her Begriffe wie MORAL, LIEBE und LEBEN besetzt und kennen sich hier, wie sie selbst meinen, besser aus, als jeder andere. Dieser Martin Lohnmann, wie er bürgerlich heißt, setzt sich nun gegen jegliche Form von Abtreibung ein - selbst, wenn die Schwangerschaft Folge einer Vergewaltigung wäre - weil er für das Leben ist, wie er meint. Er hat auch nichts gegen Homosexuelle, nur ihre Neigung dürfen sie nicht ausleben, weil das Sünde sei und ihnen Feuerqual in der ewigen Hölle drohe.
Ich meine, früher hätten wir einen solchen Hornochsen in die Jauchegrube geworfen und den stinkenden Hund aus der Stadt gejagt. Wenn er uns nicht zuvor gekommen und uns auf dem Scheiterhaufen bei lebendigen Leib verbrannt hätte.
Kürzlich wurde nun Pikantes aus seiner Kindheit bekannt. Denn der heilige Martin Lohnmann war nicht immer ein Verführer und Menschenverächter. Zumindest so lange nicht, bis er regelmäßig in den Genuß der traditionellen christlichen Erziehung in den Farben Grün und Blau kam. Später, während seines Studium, zog er als Laienprediger übers Land und besuchte auch das Heilige. Hier ein Ausschnitt aus einer Dokumentation über das Leben seines Chefs, in der der heilige Martin Lohnmann sich erste rednerische Lorbeeren verdiente:
Martin Lohnmann als Gynäkologe und Humanmediziner
Irgendwann hat seine Bruderschaft - latente Pädophilie mal Beiseite - sic dazu durchgerungen, den Weltlehrstuhl für Medizin des alten Wunderheilers Jesus Christus wieder zu besetzen und sich einen Reim auf die Phänomene des Lebens zu machen. Man kam darauf, das auch ein Zellhaufen ein Mensch wäre und separierte diesen vom Leben, in dem es entstand, um es fortan Leben zu nennen, dass es nach Gottes Willen zu retten gälte. Hä? Ja: Hä?
Martin Lohnmann entschied nun, als neue Selbstgerechtigkeit Papst Lohmann, Martin der 1., sich im Auftrag des Herrn selbst über diesen Herrscher des Universums zu stellen und jede befruchtete Eizelle dem Herrgott als Nahrung fürs spätere Fegefeuer mit aller Gewalt zu erhalten. Dabei diente diese Tätigkeit natürlich einzig und allein seinem eigenen "Seelenheil".
Seine geistigen Brüder in Übersee erschossen sogar Abtreibungs-Gegner, sogenannte Humanisten, weil sie GEGEN DAS LEBEN handeln würden. Dass die WÜRDE DES MENSCHEN selbst über den Geboten eines unauffindbaren Gottes gestellt ist, leuchten den verbretterten und teils gemeingefährlichen Hohlschädeln natürlich nicht ein.
Leider fehlt seiner Selbstgerechtigkeit und fiebrigem Eifer ein wenig Verve. Denn wenn es ihm wirklich um das Leben ginge, um den Schutz des Lebens und nicht um seine Interpretation des Willens eines alten vorderasiatischen, grausamen Gottes, würde er sich aufmachen und die Lebenden retten. Er würde nach Afrika gehen, nach Mali, Somalia, Kenia, Äthiopien und überall dort, von schon geborene Kinder und Mütter hungern und leiden und von Tod und Krieg bedroht werden. Er würde den Homosexuellen in den Slums Südafrikas die Hand reichen, den Waisen in Russland, den viele Opfern in Syrien, Afghanistan und im Irak, den entführten vergewaltigten Frauen in Indien, Iran und China.
Er würde Leben retten und nicht dumm daher schwatzen, als hätte er von Menschlichkeit noch nie gehört. Noch nie davon gehört, dass der Mensch nicht für den Sabbat, sondern der Sabbat für die Menschen gemacht ist. Er würde sich in Lumpen wanden und retten, was zu retten ist. Bei den Lebenden.
Aber Martin Lohnmann ist ein armer Irrer an dem die Aufklärung vollkommen vorbeigegangen ist. Ein moderner - also gaaanz lieber - Inqusitor. "An den Taten sollt ihr sie erkennen". Und das tun wir.
Wir haben für unsere Freiheit über Jahrhunderte mit hohem Blutzoll gegen Männern wie diesen Martin Lohnmann gekämpft. Und wir wollen nicht mehr zurück in die Finsternis eines unwissenden, verblendeten Mittelalters ...